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#merkelplaylist Was die Bundeskanzlerin im Urlaub hören würde


Nachdem Präsident Obama eine Playlist mit seinen Urlaubssongs bei Spotify veröffentlichen ließ, hat das Netz Merkel die Arbeit abgenommen und ihr eine, nicht ganz so ernste, Playlist erstellt.

Seit kurzem wissen wir, dass Barack Obama gerne Florence and the Machines "Shake it out" hört. Oder den "Tombstone Blues" von Bob Dylan. Bei Tag zumindest und im Urlaub. Bei Nacht macht er sich Lianne La Havas an, Ray Charles oder Otis Redding. Viele Soulklassiker, hauptsächlich amerikanische Musik. Warum wir das wissen? Weil Präsident Obama höchstpersönlich dies mitteilen ließ, über seinen offiziellen Twitteraccount "@POTUS". Er wird wohl häufiger nach seinem Musikgeschmack gefragt, warum dann nicht gleich zwei Playlists veröffentlichen? Die sich, zugegeben, so lesen, als hätten seine Töchter durchaus Mitspracherecht gehabt, oder ihn "inspiriert". Vielleicht hatte er auch eher seine Wählergruppen vor Augen. Dass er auch automatisch das Kopfkino von Millionen Menschen angeworfen hat - geschenkt.  

Wenig überraschend dauerte es nicht lange, bis sich erste Twitter-User in Deutschland die Sommerplaylist von Angela Merkel wünschten. Doch statt des Regierungssprechers reagierten bei Twitter sehr viele andere Nutzer mit Vorschlägen für potenzielle Sommerhits der Kanzlerin, versehen mit dem Hashtag: #merkelplaylist. Die Vorschläge, nicht ganz so ernst gemeint, lesen sich wie eine popkulturelle Referenz auf ihr politisches Tun. Merkel wirkt, könnte man sagen. Auf Spotify findet sich inzwischen eine Playlist mit ersten Vorschlägen. Eine Stunde und acht Minuten Musik, von Rihanna über Elvis Presley bis hin zu Ich+Ich.

Da wäre zum Beispel "Sound of Silence" von Simon & Garfunkel. Oder der Ohrwurm "Call me maybe" von Carly Rae Jepsen. Oder "Jein" von Fettes Brot. Hier können Sie die Liste durchhören.

val

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