HOME

Jet: Alter Sound und moderner Geschäftssinn

Mit ihrem aus der "Vodafone"-Werbung bekannten Hit "Are You Gonna Be My Girl" im Rücken startet die australische Band Jet eine Kurz-Tournee durch Deutschland.

Australien, England, Kontinentaleuropa, Amerika - wie bei einem besonders geglückten Schachzug im "Risiko"-Spiel erobern Jet ein Gebiet nach dem anderen. Ab Ende Februar ziehen sie auf einer Kurz-Tournee durch Deutschland, die den rasanten Erfolg der vier Australier schön illustriert: Je näher die Tour rückte, desto größer wurden die gebuchten Hallen; in München etwa wechselte man vom Atomic Cafe ins etwa vier Mal so große Metropolis. Und auch dafür gibt es inzwischen fast keine Karten mehr.

"Wir haben langsam angefangen" erläutert Bassist Mark Wilson im Gespräch: "Erst wurden wir in Australien groß, dann in England und jetzt haben wir auch schon in den USA rund 300.000 Stück von 'Get Born' verkauft." Wobei er ganz bescheiden verschweigt, dass von dieser Art von "langsam" die meisten Bands nur träumen dürfen.

Knietief in den 70ern

Noch vor zwei Jahren übten Wilson, Nic Cester (Gesang), dessen Bruder Chris (Schlagzeug) und Cam Muncey (Gitarre) in einem Lagerhaus im australischen Melbourne, in dem zwei von ihnen tagsüber als Gabelstapelfahrer jobbten. Ihre Liebe zu altem Rock, der bis über die Knie in den 70er Jahren steckt, schien niemand verstehen zu wollen.

Bekannt aus der "Vodafone"-Werbung

Dann aber kamen die Strokes, es kam das Rock-Revival und es kamen die Talentsucher auch nach Melbourne, nachdem die australischen Vines auch den Rest der Welt begeistert hatten. Jet kamen bei Eastwest unter, nahmen in Los Angeles ihr Debüt-Album auf, erstürmten in der Heimat die Pop-Charts, waren in England erstmal das große neue Ding und finden nun auch im Rest der Welt immer mehr Fans. Nicht zuletzt Dank der "Vodafone"-Werbung, die mit Jets treibendem Hit "Are You Gonna Be My Girl" zum Kauf animieren will.

"Wir machen moderne Musik"

Jet haben offensichtlich einen gefälligen Mittelweg gefunden zwischen heftigen AC/DC-Riffrock, Siebziger-Jahre-Groove und Pop-Appeal. Davon, dass sie ein Retro-Band wären, wollen Jet aber nichts hören. "Wir spielen einfach die Musik, die für uns die meiste Kraft und Energie hat, die uns am besten liegt", erklärt Wilson: "Wenn du unsere Musik hörst und dann direkt danach oder davor Musik aus den Siebzigern, merkst du starke Unterschiede. Wir spielen nicht genau die Musik, die es schon vor 30 Jahren gegeben hat, wir machen schon - wenn du so willst - moderne Musik."

Schlaue Namensgebung

Auch die Namensgebung sollte man nicht allzu ernst nehmen: Jet haben sich zwar nach einem Paul-McCartney-Song aus den frühen Siebzigern benannt - aber in erster Linie aus praktischen Erwägungen, wie Wilson sagt: "Klar, das ist ein Song, den wir alle lieben. Aber wir wollten auch einen simplen Namen, möglichst mit wenig Buchstaben. Wenn du zusammen mit anderen Bands auf einem Festival spielst, strecken sie deinen Namen auf dem Plakat - und er wirkt größer." Alter Sound und moderne Geschäftstüchtigkeit - eine Kombination, die Jet zum Erfolg geführt hat.

Vorfreude auf Deutschland

Wenn sie auch noch live halten, was sie auf ihrem Debüt-Album "Get Born" (Eastwest) versprechen, kann sich der Rock-Fan auf die Deutschlandtour der Australier freuen. Jet jedenfalls freuen sich auch schon, schenkt man Mark Wilson Glauben: "Wir haben erst einmal in Deutschland gespielt. Und da haben wir gemerkt, dass sich das deutsche Publikum stark auf die Musik einlässt. Außerdem haben wir im Fernsehen schon einiges über Deutschland gesehen. Wir freuen uns darauf."

Tourdaten:

25.02. München (Metropolis)
28.02. Berlin (Columbia Fritz)
29.02. Hamburg (Grünspan)
05.03. Köln (Stollwerck)

Markus Schwarz, AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(