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"Like A Prayer" Auf Youtube klingt's viel besser – Madonna schönt ihren ESC-Auftritt

Madonna
Es sollte einer der Höhepunkte beim diesjährigen ECS werden. Doch das Highlight wurde schnell zum Tiefpunkt. Doch Madonnas Auftritt am Samstag in Tel Aviv sorgt für Kopfschütteln. Bei der Performance von "Like a Prayer" traf die 60-Jährige keinen Ton und verpasste Einsätze. Fans sind schockiert, denn der Song gehört seit 30 Jahren zu Madonnas Standardrepertoire. Das Echo in den sozialen Netzwerken ist vernichtend. „Eine Ikone entthront sich selbst“ heißt es etwa in einem Kommentar. Doch nicht nur die Gesangsdarbietung erhitzt die Gemüter.  Madonna ließ einen Tänzer mit Israel-Flagge auftreten. An seiner Hand: Eine Tanzpartnerin mit Palästinenserflagge auf dem Rücken. Das politische Statement war nicht im Vorfeld abgesprochen.  Der ESC sei unpolitisch und das hatte man Madonna im Vorfeld auch klar gemacht, heißt von Seiten des Veranstalters. Bei Twitter schreibt Madonna: "Ich bin dankbar für die Gelegenheit, die Botschaft von Frieden und Einheit in die Welt senden zu können" Die Queen of Pop weiß eben immer noch, wie man von sich reden macht.
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Für ihren Auftritt beim Eurovision Song Contest musste sie Spott und Häme einstecken: Madonna hat auf Youtube ein Video davon veröffentlicht. Seltsamerweise klingt ihr Gesang dort ganz anders. Die Queen of Pop hat offenbar nachgeholfen.

Der Auftritt von Madonna sollte am Samstagabend der Höhepunkt der Pausenshow beim Eurovision Song Contest werden. Die Queen of Pop sang zum 30-jährigen Jubiläum noch einmal ihren Hit "Like A Prayer" und ihren neuen Song "Future". Doch trotz bombastischer Bühnenshow mit Dutzenden Tänzern hagelte es Kritik. Der Grund: Vor allem beim ersten Lied klang der Gesang von Madonna ziemlich schief.

Madonna bei ihrem bizarren Auftritt beim ESC 
Madonna bei ihrem bizarren Auftritt beim ESC 
© Orit Pnini / AFP

Auf Youtube veröffentlichte die 61-Jährige jetzt einen Mitschnitt des Auftritts. Doch - oh Wunder - in dem gezeigten Video sitzen die Töne plötzlich. Während Madonna in der Originalaufnahme fast immer einen halben Ton daneben lag, sitzt der Gesang jetzt. Offenbar wurde das Video tontechnisch nachbearbeitet, wie der direkte Vergleich mit dem Originalmitschnitt zeigt.

Hier Madonnas Version des ESC-Auftritts:

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Hier das offizielle Video des ESC (Madonna ab 2:75:10)

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Inzwischen reagierte Madonna auf die Kritik an ihrem Auftritt - durchaus mit Humor. Sie postete auf ihren Instagram-Account ein Foto von sich, auf dem sie sich die Ohren zuhält. Dazu schrieb sie: "Madame X hört nichts Böses." "Madame X" ist der Name ihres neuen Albums, das im Juni veröffentlicht wird.

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Der Eurovision Song Contest fand am Samstagabend in Tel Aviv statt. Der Niederländer Duncan Laurence gewann den Wettbewerb mit seiner Ballade "Arcade". Um den Auftritt von Madonna gab es bereits im Vorfeld Wirbel. Die Sängerin hatte bis zum Dienstag die notwendigen Verträge nicht unterzeichnet, deshalb drohte die EBU mit einer Ausladung. Erst in letzter Minute kam die Unterschrift. Ein kanadisch-israelischer Millionär soll mit einer Millionensumme den Auftritt erst möglich gemacht haben.

Madonna reiste mit einer Entourage aus den USA an und mietete sich in einem Luxushotel der israelischen Metropole eine ganze Etage. An den offiziellen Proben für den ESC nahm sie nicht teil. Stattdessen fand ihre ihre Probe unter absoluter Geheimhaltung statt, die komplette Halle des Expo-Center in Tel Aviv musste geräumt werden.

mai

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