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Musiktipps der Woche: Hört, hört!

Das Internet, unendliche Musik-Weiten. Was lohnt sich zu streamen? Wir helfen bei der Suche nach Neuem und Bewährtem. Heute unter anderem mit Tuxedomoon, Inbase und No More.

Von Matthias Schmidt

Matthias Schmidt ist Kulturredakteur beim stern

Matthias Schmidt ist Kulturredakteur beim stern.

"Das Boot". So hieß die legendäre Disco meiner Jugend. Ein umgerüsteter Ausflugsdampfer, der in Nürnberg auf dem Main-Donau-Kanal dümpelte. Im Maschinenraum wurde getanzt, in der Mitte geloungt, auch wenn das damals noch nicht so hieß. Und auf dem Oberdeck konnte man dem Sonnenaufgang entgegendämmern. Die Musik: düster, aggressiv und doch melodisch. Wir nannten das Independent und fühlten uns auch so. Warum mir das alles gerade jetzt einfällt? Nun, vor genau 25 Jahren habe ich Abitur gemacht und manchmal möchte man sich genau so frisch fühlen, wie diese Lieder immer noch klingen.

Inbase: "Christine"


Einzige Single der Band, bei der auch ein Mitglied der "Toten Hosen" mitmischte

Tuxedomoon: "No Tears"


Der Hit der Jungs aus San Franscisco stammt aus dem Jahr 1978

Bauhaus: "She's in Parties"


Aus England und die Urväter des Gothic Rock

Sad Lovers and Giants: "Clint"


Vom allerersten Album der Engländer von 1982

Love and Rockets: "Kundalini Express"


Gegründet von ehemaligen "Bauhaus"-Musikern

Les Immer Essen: "Hand Take"


Der größte Hit der Kölner Gruppe

Liaisons Dangereuses: "Los Ninos Del Parque"


Elektro-Hymne, später viel gesampelt

The Jesus & Mary Chain: "April Skies"


Schottische Brüder, berüchtigt für ihre extrem kurzen Live-Auftritte

The Cassandra Complex: "Moscow Idaho"


Düsterer Industrial Rock aus Leeds, definitiv nicht Idaho

No More: "Suicide Commando"


Vier Freunde aus Kiel, passt also perfekt aufs "Boot"

The House of Love: "Christine"


Das gleiche Mädchen, aber viel psychedelischer

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