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Umfrage des "Rolling Stone": Welche Musik die Politiker hören - und was das über unser Land aussagt

Welche Musik hören die Volksvertreter? Der "Rolling Stone" wollte es genau wissen und fragte nach. Dabei entstand ein Sittenbild des Deutschen Bundestages. Was sagt die Umfrage über unsere Politiker aus?

Steinmeier

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit seiner Lieblingsplatte: "Live in London" von Leonard Cohen.

Politiker und Musik, das ist nicht immer eine schöne Sache. Wir hatten mal einen singenden Bundespräsidenten, der "Hoch auf dem gelben Wagen" durchs Land zog. Einen Bundeskanzler, der zum Schmuserock der Scorpions schwofte. Und eine amtierende Regierungschefin, die sommers den Grünen Hügel in Bayreuth besteigt und sich mit der Musik Richard Wagners bedröhnen lässt.

Doch wie steht es sonst um den Musikgeschmack unserer Politiker? Der "Rolling Stone" wollte es genau wissen und hat die Abgeordneten des Deutschen Bundestags nach ihren Lieblingsplatten gefragt. Von den 630 gewählten Volksvertretern antworteten immerhin 201, sodass sich ein halbwegs repräsentatives Bild vom musikalischen Horizont unserer Politiker zeichnen lässt.

Bach statt Beethoven

Wenig überraschend spiegelt das Gesamtbild einen erwartbaren und mainstreamigen Musikgeschmack wider: Parteiübergreifend stehen die Politiker auf radiotaugliche Rock-Pop-Musik. Die Beatles, Pink Floyd, die Rolling Stones, U2 und Herbert Grönemeyer werden besonders oft genannt. Was sofort ins Auge springt: Die wenigsten abgeordneten haben ihr Ohr am Puls der Zeit. Ein Großteil der Alben stammt aus dem letzten Jahrtausend.

Will man es positiv sehen, muss man den Politikern zubilligen, den Geschmack der Bevölkerung zu repräsentieren. Andererseits darf man durchaus ein wenig enttäuscht sein darüber, dass nur wenige unserer Volksvertreter musikalische Wagnisse eingehen und Wege jenseits des Dudelradios beschreiten. Möchte man wirklich von Menschen regiert werden, die zuhause "Toto live" oder Meat Loaf auflegen?

Aufschlussreich auch der Bereich der Klassischen Musik: Johann Sebastian Bach und nicht etwa Mozart oder Beethoven ist hier der beliebteste Komponist. Wer eine Bestätigung dafür gesucht hat, dass der Bundestag seit der Wiedervereinigung protestantischer geworden ist, wird hier fündig. 

Nur wenige sind am Puls der Zeit

Wenig avantgardistisch auch der Jazzgeschmack: Populärster Musiker in diesem Genre ist der Pianist Keith Jarrett, der mit seinen ausufernden Klavierkompositionen den Geist früherer Zeiten atmet. Auch der esoterische Jazz-Saxofonist Jan Garbarek hat im Bundestag seine Fans.

Doch nicht alle Volksvertreter igeln sich in der Vergangenheit ein: Eine kleine Gruppe von Abgeordneten beweist, dass sie durchaus mit der Zeit gehen und aktuelle Musik hören. So hört SPD-Frau Claudia Tausend die kanadische Band Arcade Fire, ihr Parteigenosse Marco Bülow steht auf die intelligenten Deutschrap von Marteria.

Sympathisch auch, dass Politiker bisweilen Musik mit bestimmten Hintergedanken spielen. So gibt Gregor Gysi unumwunden zu, er höre "Jazz, mit dem man Frauen gewinnt". 

Das ist dann schon wieder erfrischen ehrlich. Wie überhaupt die Umfrage ein Gesamtbild ergibt, mit dem man als Bürger gut leben kann. Entgegen dem verbreiteten Politiker-Bashing möchte man unseren gewählten Vertretern zurufen: Bleibt so, wie Ihr seid. Nicht besonders originell, etwas langweilig und vorhersehbar - aber solide und berechenbar. Bei diesen Menschen ist unser Land nicht in den schlechtesten Händen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(