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Tod eines "Berliner Kammersängers": Ingvar Wixell nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben

Über drei Jahrzehnte lang begeisterte der schwedische Bariton Ingvar Wixell sein internationales Publikum. Jetzt starb der Opernsänger nach kurzer, schwerer Krankheit. Die Deutsche Oper widmet ihm eine Aufführung von Verdis "Messa di Requiem".

Der schwedische Bariton Ingvar Wixell, einst herausragender Sänger an der Deutschen Oper Berlin, ist tot. Nach Angaben der Oper starb der 80-Jährige nach kurzer schwerer Krankheit am Samstag in Malmö in Schweden. Wixell debütierte 1955 als Papageno in Mozarts "Zauberflöte" in seiner schwedischer Heimat. 1963 kam er nach Berlin. Von dort aus startete er seine internationale Karriere. Wixell habe sein Publikum mehr als drei Jahrzehnte lang mit unwiederbringlichen Auftritten begeistert, darunter als Rigoletto in der Inszenierung von Hans Neuenfels, betonte die Deutsche Oper.

Die Bühne widmet dem Bariton die Aufführung von Verdis "Messa da Requiem" am 14. Oktober. Er erhielt 1970 den Ehrentitel "Berliner Kammersänger". Seinen letzten Auftritt hatte Wixell 2003 in Malmö in "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss.

kgi/DPA / DPA
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