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Brit Awards 2017: Tränen, Trump und Tralala - die schönsten Bilder der Brit Awards

Der Brit Award ist der wichtigste Musikpreis Großbritanniens. Neben einem Protest-Auftritt gegen Donald Trump sorgten ausgerechnet zwei verstorbene Künstler für große Emotionen.

Ellie Goulding

Ellie Goulding lässt tief blicken. Die britische Sängerin trug das freizügigste Kleid des Abends: eine Kreation des deutschen Designers Philipp Plein.

Die Brit Awards gelten neben den Grammys als wichtigste Musikpreise der Welt. Doch mit dem Bombast und Glamour der US-Preisverleihung können sie nicht mithalten. Es habe schon "Verbesserungen gegenüber dem letzten Jahr" gegeben, schrieb der "Guardian". "Aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns." Viele internationale Stars blieben der Veranstaltung in London fern. Der Stellenwert der Brit Awards unter den Künstlern scheint gesunken zu sein. Auch im Publikum blieben einige Plätze leer. In den zahlreichen Werbepausen setzten die Veranstalter sogar noch einige Zuschauer um.

Gewinner des Abends war mit zwei Preisen ausgerechnet ein Musiker, der nicht mehr lebt. David Bowie wurde mehr als ein Jahr nach seinem Tod als Bester Britischer Künstler ausgezeichnet. Sein letztes Werk "Blackstar" wurde zum Besten Britischen Album gekürt. Den Preis nahm Bowies Sohn Duncan Jones sichtlich bewegt entgegen. Durch Bowies Triumph gingen die Grime-Rapper Kano und Skepta, die ebenfalls in beiden Kategorien nominiert waren, ohne Trophäe nach Hause.