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Videonachruf auf Roger Cicero Die Vergänglichkeit machte ihm Mut

Roger Cicero liebte das Konzert, den Auftritt, das unmittelbare Erleben.
 
„Am meisten spürbar und schmeckbar und fühlbar ist es für mich auf der Bühne. Und dass ich heute Konzerte geben kann. Und vor vielen Leuten stehe, die gekommen sind, um meine Band und mich zu sehen. Das ist ein ganz tolles Gefühl.“
 
Seine Musik war immer Spiegelbild seines Lebens. Mit allen Höhen - und allen Tiefen.
 
Die Texte persönlich, oft poetisch – und stets musikalisch anspruchsvoll.
 
Schon früh fing Cicero an zu musizieren, sein Traumjob war es zunächst aber nicht. Obwohl – oder gerade weil auch der Vater ein erfolgreicher Musiker war.
 
„Ich war als Kind immer ziemlich ratlos, welchen Beruf ich einschlagen sollte und welchen Job. Ich habe damals schon Gitarre gespielt und Lieder gesungen und das hat mir großen Spaß gemacht. Aber ich habe mir damals als 10-, 11-Jähriger mir nicht vorgestellt, dass mal als Beruf zu machen. Das kam dann später.“ 
 
Selbst schwierigen Themen ging der Musiker nicht aus dem Weg. Auch nicht dem Thema Tod.
 
In seinem Song „Wenn es morgen schon zu Ende wär’“ schöpfte er sogar Mut aus der Tatsache, dass alles vergänglich ist.
 
Roger Cicero starb im Alter von 45 Jahren an einem Hirnschlag.
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Mit gerade einmal 45 Jahren ist Roger Cicero an einem Hirnschlag gestorben. Der Jazzsänger liebte sein Handwerk, das Musizieren mit seiner Band. In seinen Liedern beschäftigte er sich mit den Höhen und Tiefen seines Lebens - auch mit seinem Tod. 

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