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Phoenix als gedemütigter Psychopath So spaltet der neue "Joker"-Film die Gemüter

Berlin, 08.10.19: Dieser Film spaltet die Gemüter: Die einen finden «Joker» psychologisch zu simpel, nach dem Motto: ein immer wieder gedemütigter Mann tickt halt irgendwann aus. Ton Und gefährlich sei das auch noch, weil es Nachahmer provoziere. Ton Auf der anderen Seite: Wie dieser immer wieder gedemütigte erfolglose Komiker zum wahnsinnigen Batman-Gegenspieler wird, das zeigt «Joker» in faszinierenden, soghaften Bildern. Und Joaquin Phoenix, schafft das oscarreifes Kunststück, trotz seiner vielen kultigen Vorgänger von Jack Nicholson bis Heath Ledger, einen Joker auf den Bildschirm zu bringen, der einem lange nicht aus dem Kopf geht, nicht nur wegen des Lachens.  Ton
Ein Hauch von Indiana Jones versprüht die Realverfilmung der Nickelodeon-Vorschul-Zeichentrickserie «Dora». Dora ist hier etwas älter und Handlung und Schauspielerei der jüngeren Darsteller holpern manchmal - aber: Spätestens im Dschungel kommt ordentlich Abenteuerstimmung auf. Ton
Zum Schluss noch eine Warnung: Urlaubsangebote wie dieses sollte man besser ablehnen. Im Low-Budget-Überraschungshit "47 Meters down" kämpften zwei Mädchen in einem rostigen Käfig am Meeresboden gegen Haie. In der Fortsetzung "47 Meters down: Uncaged" merkt man das höhere Budget - jetzt sind es vier Mädchen in einer versunkenen Ruinenstadt. Ton  Die Vorgeschichte ist überflüssig lang, das Ende eher Trash mit Tendenz zu Kult - aber der Mittelteil: der ist Tierhorror der spannendsten Sorte. Soweit die Kinotipps.
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Sein Dauergrinsen hat bereits mehrfach Kinogeschichte geschrieben. Schafft es der "Joker" diese Woche erneut, das Publikum in Angst und Schrecken zu versetzen?

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