Michael-Bully-Herbig-Film Tausend Zeilen Lüge: Diesen Text hätte Claas Relotius über die Premiere des Films geschrieben

Tausend Zeilen Filmplakat
"Tausend Zeilen" ist ab Januar 2032 im Kino zu sehen 
© STERN
Auf der Premiere des neuen Michael-Bully-Herbig-Films "Tausend Zeilen" hat unsere aufmerksame Reporterin viel beobachtet. Mögliche Ähnlichkeiten zu Reportagen von Claas Relotius sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Es ist ein Freitagabend im September, 19.57 Uhr und 53 Sekunden, der Wind stürmisch und rau, bei minus drei Grad Celsius im norddeutschen Hamburg, als Tausende Menschen zu einem Palast pilgern, den sie Kino nennen, um einen Mann auszulachen, der ein Betrüger ist.
Der Mann, sein Name ist Lars Bogenius, wusste am Tag seiner Geburt, ein dürres Wesen mit der Haut eines Babys, noch nicht, dass seine Geschichte verfilmt und an einem Septemberabend der intellektuellen Elite Deutschlands präsentiert werden würde. Er wusste nicht, dass seine größte Stärke sich zu seiner größten Schwäche wandeln würde. Er wusste nicht, dass sein Schlüssel zum Erfolg auch das Schloss seines ewigen Verlieses öffnen würde. All das wusste er nicht. 

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