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"Die Bachelorette" "Ich nehme mir, was ich brauche": Die etwas anderen Home-Dates und ein Spruch aus der Hölle

"Die Bachelorette" Leander und Melissa
"Die Bachelorette": Leander, Melissa und die Prosecco-Flasche
© TV Now
Die diesjährigen "Bachelorette"-Home-Dates finden etwas anders statt als sonst, nämlich nicht zuhause in Deutschland. Auf Fremdschäm-Sprüche und Küsse müssen die Zuschauer aber trotzdem nicht verzichten. 

Die Home-Dates bei der "Bachelorette" laufen meist nach dem gleichen Schema ab: Single-Frau trifft vier Kandidaten und deren Familien oder Freunde und ganz Fernsehdeutschland darf ungeniert in die Wohnzimmer spähen. Die obligatorischen "Live Love Laugh"-Schilder und Ecksofas dürfen da ebenso wenig fehlen wie der unangenehme Moment, wenn die Bachelorette die Eltern vor laufenden Kameras begrüßen muss. 

"Die Bachelorette": Home-Dates unter Corona-Bedingungen

In diesem Jahr laufen die Home-Dates allerdings anders ab. Denn ein entscheidender Faktor fehlt: das Home. Denn statt die Angehörigen der Männer in Deutschland zu besuchen, trifft Melissa Damilia in Griechenland auf sie. Handschlag und Umarmungen gibt es nicht. 

Bei einem Date mit ihren vier verbliebenen Kandidaten Leander, Ioannis, Daniel und Moritz überbringt die Bachelorette ihnen jeweils Videobotschaften von den Eltern, beziehungsweise anderen Familienmitgliedern. Besonders bei Ioannis ist die Freude darüber groß, etwas dramatisch bricht er direkt in Tränen aus, als sein Cousin erzählt, er sei ehrgeizig und fleißig und immer für ihn da. Doch es wird noch emotionaler. Nachdem alle ihre Botschaft bekommen haben, sagt Melissa: "Ihr dürft kommen", woraufhin die Familienmitglieder aus ihrem Versteck hervorkommen. 

Melissa soll Skifahren

Zuerst lernt Melissa Vater und Bruder von Daniel kennen. Hierbei dürfte die größte Hürde sein, die Österreicher zu verstehen. Die Bachelorette schlägt sich allerdings ganz gut. Daniels Vater möchte die Stuttgarterin direkt zum Skifahren überreden, immerhin gehe es in der Familie so viel um die Berge. Melissa ist derweil noch skeptisch. Beim anschließenden Einzeldate mit Daniel kommt es dann zum zweiten Kuss der Staffel. "Fühlt sich gut an", so das Urteil der Ex-"Love Island"-Kandidatin. 

Das nächste Home-Date-ohne-Home findet mit Moritz und dessen Bruder samt Schwägerin statt. Und es ist, nun ja, etwas holprig. Es zeigt sich, dass Melissa und Moritz bislang nur wenig Zeit miteinander verbracht haben und sich, wenn man ehrlich ist, kaum kennen. Dass Moritz davon spricht, in Zukunft reisen zu wollen und dabei das "wir" vergisst, stößt der Bachelorette übel auf. Und selbst die Worte der Schwägerin, dass Moritz wohl unsicher sei, scheinen sie nicht zu besänftigen. 

"War halt nur ein Bussi"

Beim Einzeldate am Abend versucht Moritz dann, einen Schritt auf die Bachelorette zuzugehen und sie zu küssen. Etwas perplex resümiert Damilia, sie habe damit überhaupt nicht gerechnet. "War halt nur ein Bussi", sagt sie über den kurzen Kuss. Fazit: Obwohl Moritz zu den sympathischsten Kandidaten gehört, fehlt hier leider jegliche Chemie. 

Als nächstes ist Ioannis dran, der wieder beweist, warum er bei vielen Zuschauern unbeliebt ist. Ins Fettnäpfchen wird der Grieche allerdings von seinem Cousin höchstpersönlich geschubst, der beim Restaurantbesuch mit Melissa verrät, Ioannis habe beim Gucken einer letzten Bachelorette-Staffel getönt, "wenn ich da hin gehe, gewinn ich das Ding locker". Der Servicetechniker versucht noch zurückzurudern, er habe es damals ganz anders gemeint.

Macho-Sprüche von Ioannis

Unter vier Augen lässt Ioannis am späteren Abend dann erneut den Macho raushängen. Als Melissa Zweifel andeutet und sagt, ihr sei alles "zu schnell zu viel", korrigiert er sie, immer und immer wieder, indem er sagt: "Zu schnell zu schön." Es scheint, als wolle er nicht akzeptieren, dass die Bachelorette ein wenig die Distanz sucht. Dass sie am Ende zögert und ihn nicht direkt küsst, auch damit kommt Ioannis nicht klar. "Ich brauchte den Kuss zum Abschied", sagt er im Interview, nachdem er sie dazu gedrängt hatte. "Ich brauchte das, und dann nehme ich mir das, was ich brauche", erklärt er. Autsch. 

Leander hingegen gibt sich beim Treffen mit Melissa und seinem Vater als Gentleman. Er hält sich zurück, lässt die beiden miteinander sprechen und bewahrt die Ruhe. Einzig die Prosecco-Flasche, die er und Melissa dann in trauter Zweisamkeit trinken wollen, wird für ihn zur Herausforderung. Seine Bemühungen, das Ding aufzukriegen bringt ein wenig Comic Relief in die etwas zähe Sendung. Und siehe da: Auch er bekommt einen Kuss und will am Ende des Dates gar nicht mehr mit dem Knutschen aufhören. 

Nächste Woche dann die Dream-Dates

In der Nacht der Rosen ist eigentlich früh klar, für wen die Reise zu Ende ist: Moritz. Es reiche schlichtweg nicht für eine Beziehung, erklärt die Bachelorette. "So kann man sich täuschen", lautet das Fazit des Darmstädters. 

Mit zu den Dream-Dates nach Santorin nimmt die Bachelorette Ioannis, Leander und Daniel. 

ls

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