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Horst-Lichter-Show: "Wir haben fünf Mark bezahlt" - Verkäuferin erzielt bei "Bares für Rares" sagenhafte 66.000 Prozent Gewinn

Ein Fund bei einer Haushaltsauflösung macht sich bezahlt: Verkäuferin Alexandra Zepf bringt eine alte Silberschale zu "Bares für Rares". Fünf D-Mark hatte ihre Familie dafür bezahlt - doch das Stück ist viel, viel mehr wert.

Bares für Rares: Diese Silberschale gab es bei einer Haushaltsauflösung für 5 Mark - das ist ihr wahrer Wert

"Heide, du erstaunst mich immer wieder." Horst Lichter staunt bei "Bares für Rares" über den Wert einer Silberschale. In der Sendung am Montag bringt Verkäuferin Alexandra Zepf das Fundstück aus einer Haushaltsauflösung mit. "Ich bin gespannt auf den Wert und die Herkunft der Schale", sagt die 47-Jährige. Ihr Vater habe das Objekt einst erstanden, um darin Blumen zu pflanzen. Erst zu Hause habe er entdeckt, dass es sich um echtes Silber handelt. Ein lohnender Fund, wie die Expertise zeigen wird.

"Es handelt sich um 80-prozentiges Silber, also 800er Silber", bestätigt "Bares für Rares"-Expertin Heide Rezepa-Zabel. Anhand der Stempel kann sie den Hersteller ausfindig machen. "Der Adler des Heilbronner Stadtwappens zeigt, dass es sich um die Firma Bruckmann & Söhne handelt", erklärt sie. Der Händler, als Eugen Markus vermerkt, sei ein königlicher Hoflieferant in Berlin gewesen. Die Schale sei Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil des Neo-Klassizismus entstanden.

"Bares für Rares"

"Bares für Rares"-Expertin Heide Rezepa-Zabel (l.) begutachtet die Silberschale, Horst Lichter und Verkäuferin Alexandra Zepf hören zu.

ZDF

"Bares für Rares"-Expertin Rezepa-Zabel schätzt Wert auf mehr als 1800 Euro

"Ich finde es wunderschön", schwärmt Moderator Horst Lichter über den glänzenden Tafelaufsatz. Doch was ist er wert? "Allein der Materialwert beträgt 860 Euro", sagt Rezepa-Zabel, "doch ich würde hier weit höher gehen." Die klassische Form sei äußerst beliebt, deshalb liege ihr Schätzpreis bei 1800 bis 2000 Euro, was Lichter mit einem erstaunten "Nein?!" quittiert.

Lichter wird neugierig. Was hat der Vater der Verkäuferin ursprünglich bezahlt? "Den Schätzpreis darfst du den Händlern sagen, aber nicht, was du mir jetzt sagst: Für was habt ihr es gekauft?", fragt er. Etwas verlegen antwortet Zepf: "In D-Mark? Fünf." Allerdings nicht 500, sondern tatsächlich nur fünf. "Man muss auch mal Glück haben im Leben", sagt Lichter. Doch hält das Glück Zepfs auch im Bieterraum an?

Zepf geht mit Traumgewinn nach Hause

"Ich fange direkt mit 1000 Euro an", sagt Händler Julian Schmitz-Avila. Fast alle am Tisch bieten mit. 1300 Euro bietet Wolfgang Pauritsch und es entwickelt sich ein Bietergefecht zwischen ihm und Schmitz-Avila. "Ich biete noch 1650 Euro, dann steige ich aus", sagt der Wiesbadener schließlich. Pauritsch geht nicht höher. Zepf ist einverstanden. "Die Schale stand 40 Jahre auf dem Wohnzimmerschrank, vermissen wird sie niemand", sagt sie. Warum auch, bei einem sagenhaften Gewinn von 66.000 Prozent.

Bares für Rares: Rekordverkäufe und Co. – das müssen Sie über die Kult-Sendung wissen
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