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Fund in Omas Nachlass: Diese "Bares für Rares"-Kandidatin liebt die Expertenrunde

Viele Kandidaten hat die Expertenrunde bei Bares für Rares schon gesehen. Aber Nicole Benke aus Hamburg mögen die Experten ganz besonders – und das liegt nicht nur am Erbstück ihrer Oma.

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Sie strahlt übers ganze Gesicht und das schon, bevor sie überhaupt weiß, was ihr das Erbstück von ihrer Oma einbringt. Mit ihrer positiven Ausstrahlung zieht "Bares für Rares"-Kandidatin Nicole Benke aus Hamburg aus der Sendung vom 07. September Experten und Händler in ihren Bann. Da gerät das Erbstück fast in den Hintergrund.

Emaille-Schild aus den Fünfzigern

Ursprünglich stammt das bunte Emaille-Schild, das Nicole Horst Lichter und Experte Sven präsentiert, aus dem Arbeitszimmer ihrer Oma. Da diese aber vor etlichen Jahren verstorben ist, soll das Erbstück jetzt unter den Hammer. Ganz besonders begeistert ist Sven vom Zustand des Schilds: "Der Erhaltungszustand ist perfekt", wertet der Experte.

Eine ungefähre Vorstellung hat Nicole, was sie für das gut erhaltene Stück haben will: Als ihre Oma das Schild in einem Kreativwettbewerb in den Achtzigern gewonnen hat, soll es rund 500 D-Mark wert gewesen sein. Sie setzt deshalb 250 Euro an. Experte Sven geht noch etwas höher. Er schätzt den Wert auf 350 bis 400 Euro ein.

Horst Lichter und Experte Sven rätseln über ein Emaille-Schild

"Bares für Rares"-Experte Sven und Horst Lichter fachsimpeln über das Emaille-Schild von Nicole Benke (v.l.n.r.)

Die Händler sind begeistert

Als Nicole mit ihrem breiten Zahnspangen-Lächeln vor die Händler tritt, ist die Begeisterung groß. Allerdings eher über die fröhliche Nicole. Die Händler sind sofort von ihrer zuversichtlichen Ausstrahlung begeistert. "Da ist aber jemand gut gelaunt", heißt es sofort.

Das Emaille-Schild kommt aber auch gut an. Der Antiquitäten-Händler Ludwig Hofmeier kapituliert: "Guter Zustand: Da gibt's auch gutes Geld". Und so geht es dann auch zack-zack: das Startgebot von 250 Euro wird überboten und Walter Lehnertz kriegt bei 420 Euro den Zuschlag.

Ende gut, alles gut. So zufrieden war die Runde nach einem Kauf selten. Nicole Benke hat die Händler mit ihrem Lächeln angesteckt und sie geht noch ein bisschen glücklicher und um 420 Euro reicher nach Hause.

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mar
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.