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Sondersendung Sie wussten von nichts: So wird den "Big Brother"-Teilnehmern vom Coronavirus erzählt

"Big Brother"-Bewohner werden über das Coronavirus informiert
Jochen Schropp und "Big Brother"-Arzt Andreas Kaniewski informieren die Bewohner über das Coronavirus
© SAT.1
Dass die Bewohner des "Big Brother"-Hauses nichts von der Corona-Krise in Deutschland wussten, sorgte in der vergangenen Woche für Aufregung. Nun wurden die Teilnehmer der Show doch noch aufgeklärt.

Seit dem 10. Februar wohnen sie abgeschottet von der Außenwelt, betrinken sich, planschen im Whirlpool, flirten und streiten - nichts ahnend, dass vor der Tür ihres temporären Zuhauses eine Pandemie für Probleme sorgt. Nachdem Sat.1 erst verlautbaren ließ, die Teilnehmer der Reality-Show "Big Brother" nicht über den Zustand in Deutschland aufzuklären, holte der Sender dies nun nach. 

"Big Brother"-Hausbewohner werden über Corona aufgeklärt

"Big Brother"-Arzt Andreas Kaniewski und Jochen Schropp standen den Teilnehmern rund um Menowin Fröhlich und Jade Übach in einer Sondersendung um 19 Uhr zur Seite. 

Hinter einer Glaswand sitzend kamen Jochen Schropp und Kaniewski direkt zur Sache. "Bitte keine Panik, ihr müsst euch keine Sorgen machen", versuchte Schropp die ahnungslosen Teilnehmer gleich zu Beginn zu beruhigen. "Es geht nicht um euch, sondern darum, was in der Welt los ist", sagte er und erklärte die Gefahr von Covid-19 und die Vorsichtsmaßnahmen, die derzeit auf der ganzen Welt getroffen werden. "Euren Liebsten geht es gut. (...) Das Leben geht weiter, nur eben anders", beschwichtigte der Moderator. Kandidatin Rebecca machten die neuen Informationen schwer zu schaffen. Sie weinte. "Rebecca, beruhige dich, alles ist gut, wirklich", versuchte Jochen Schropp, die junge Frau zu besänftigen. 

Als den "Big Brother"-Kandidaten dann ein Bericht über das Coronavirus und aktuelle Bilder aus Deutschland und anderswo gezeigt wurde, zeichnete sich Entsetzen auf den Gesichtern ab. Manche der Einwohner fingen an zu weinen, andere trösteten sie. 

Fragen an den Arzt

Kaniewski beantwortete schließlich ein paar Fragen der Einwohner zum Coronavirus. Altenpflegerin Michelle wollte unter anderem wissen, welche Folgen die Krankheit auf die Altenheime in der Republik habe. 

Um die Bewohner noch besser zu beruhigen, wurden ihnen anschließend Videobotschaften von ihren Familien vorgeführt, die versicherten, dass es ihnen gut gehe. 

ls

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