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Bohlens Quoten bröckeln

5,35 Millionen Menschen schalteten beim Recall von "Deutschland sucht den Superstar" ein. Immer noch eine stolze Quote, keine Frage - jedoch sind es deutlich weniger Zuschauer als im letzten Jahr.

Liegt es daran, dass die Zuschauer verwöhnt sind von musikalisch hochwertigeren Castingshows wie "X Factor" oder "Voice of Germany". Oder hat das Publikum gar Dieter Bohlens ewiges Genöhle satt? Fest steht jedenfalls: Die erfolgreichste Castingshow des Landes, "Deutschland sucht den Superstar", hat in diesem Jahr mit einem kräftigen Zuschauerschwund zu kämpfen. Ist das RTL-Format ausgereizt?

Am Samstagabend schauten 5,35 Millionen Zuschauer zu wie sich die angeblich besten 36 Kandidaten, ausgewählt aus über 35.000 Bewerbern, auf den Malediven eine Sangesschlacht ums Weiterkommen lieferten. Die meisten musikalischen Ergüsse waren mau - und auch der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren lang nur noch bei 26,3 Prozent.

Tagessieg geht an das ZDF

Man muss es deutlich sagegn: Da sind noch immer Quoten, von denen viele andere Formate nur träumen können, und es ist immer noch mehr als der Tiefstwert vom vergangenen Mittoch - jedoch ist auch dieses Ergebnis für Bohlen und DSDS ein echter Rückschritt.

Für den Tagessieg in der Primetime haben die Quoten ebenfalls nicht gerreicht. Hier lag das ZDF mit einer Ausgabe der Krimi-Reihe "Bella Block" vorne. Nicht zufriedenstellend für RTL dürfte auch das Ergenis der DSDS-Anschlusssendung ausgefallen sein: So erreichte die Kaja-Show einen Marktanteil von 17,4 Prozent in der Zielgruppe.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo