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Diskussion um Edeka-Werbung: Regt dieser Weihnachtsspot zum Nachdenken an oder ist er pietätlos?

Edeka sorgt mit einem neuen Werbespot über einen alten, deprimierten Mann zur Weihnacht für Diskussionsstoff. Viele feiern den Clip und sehen darin eine wichtige Botschaft, andere finden ihn pietätlos.

Der alte Mann in dem Edeka-Spot muss Weihnachten alleine feiern

Der alte Mann im Edeka-Spot muss Weihnachten (zunächst) alleine feiern.

Die Lebensmittel-Kette Edeka ist mittlerweile für ihre erfolgreichen viralen Spots bekannt. Der "Supergeil"-Opa Friedrich Lichtenstein tanzte sich durchs halbe Internet. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit schickt Edeka nun einen neuen Spot unter dem Hashtag #heimkommen ins Netz - und bereits am ersten Tag schauten mehr als 1.215.000 (Stand 29.11.2015) Menschen den Clip auf Youtube an. Der Inhalt hat wohl einen Nerv getroffen. Denn in dem Video geht es um einen deprimierten alten Mann, dessen drei erwachsene Kinder nicht die Zeit aufbringen wollen, ihn über die Feiertage zu besuchen.

Auf Twitter und Facebook wurde das Video bereits tausendfach geteilt. Die überwiegende Mehrheit zeigt sich "gerührt" oder will eine "wichtige Botschaft" entdeckt haben. "Schrecklich trauriger Werbespot, aber auf gewisse Weise auch schön" und "Mal drüber nachdenken", ist dort zu lesen. Aber auch kritische Stimmen finden sich im Netz: "Dieser Spot ist zur Gänze pietätlos, widerlich und ein herausragendes Negativbeispiel dafür, wie man bei kreativem Storytelling mal so richtig daneben greift", schreibt eine Nutzerin unter dem Video auf Facebook. "Für Menschen, die grade einen ihrer liebsten verloren haben, ist es wie ein Stich ins Herz!", pflichtet ihr ein anderer bei.

Das ganze Video sehen Sie hier:

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Wie finden Sie den Weihnachtsspot von Edeka?


Die Supermarkt-Kette hatte in der Vergangenheit mehrfach mit erfolgreichen viralen Videos auf sich aufmerksam gemacht. Das Lied "Supergeil" mit Friedrich Lichtenstein brachte es bei Youtube auf rund 15 Millionen Abrufe. Auch der Spot "Hyper günstig einkaufen" mit Scooter-Frontmann H.P. Baxter wurde mehr als fünf Millonen Mal angeklickt. Im vergangenen Jahr landete Edeka außerdem zur Weihnachtszeit einen riesigen Viral-Erfolg mit einem Video, in dem piepende Edeka-Kassen die Melodie von "Jingle Bells" nachspielen. Rund 28 Millionen Nutzer schauten sich den Spot im Netz an.

fin
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.