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RTL-Kuppelshow: "Jetzt sinkt das Niveau": Sebastian Pannek kritisiert neuen "Bachelor"

Sebastian Pannek hat selbst bei der RTL-Show "Der Bachelor" mitgemacht und dort seine Liebe gefunden. Für seinen Nachfolger Daniel Völz hat er keine guten Worte übrig.

Vorjahres-"Bachelor" Sebastian Pannek kritisiert seinen Nachfolger Daniel Völz

Vorjahres-"Bachelor" Sebastian Pannek kritisiert seinen Nachfolger Daniel Völz .

Es klingt wie der kürzeste Witz: "Spricht ein 'Bachelor'-Kandidat über den anderen - und kritisiert das Niveau der Sendung." Was sich wie ausgedacht anhört, ist tatsächlich so passiert. , der "Bachelor" des Vorjahres, hat sich über die neue Staffel der RTL-Kuppelshow und seinen Nachfolger Daniel Völz ausgelassen. Beides kommt in seinen strengen Augen nicht gut weg.

Gegenüber der "Hamburger Morgenpost" klagte der 30-Jährige über die neuen Folgen, in denen es zur Freude der Zuschauer drunter und drüber geht. Unter den Teilnehmerinnen herrscht eine angespannte Stimmung, bereits drei Frauen haben die Sendung aus freien Stücken verlassen. Eine Kandidatin verpasste Daniel Völz sogar eine Backpfeife.

Der neue "Bachelor" ist schuld

Für den alten "Bachelor" ist klar, wer dafür die Verantwortung trägt: "Daniel ist mit schuld, dass es zwischen den Mädels solch ein Gezicke gibt", sagte Pannek der "Mopo". "Er vermittelt wirklich jeder Frau das Gefühl, sie sei etwas ganz Besonderes für ihn. Er tastet sich nicht langsam ran, sondern geht direkt auf Tuchfühlung." Und dann lässt er sich zu einer Aussage hinreißen, die in ihrer Überzogenheit schon wieder komisch ist: "Bisher war es eine Datingshow mit einem gewissen Anspruch. Jetzt sinkt das Niveau."

Was hinter der Kritik stecken mag: Sebastian Pannek hat die Kuppelshow ganz anders genutzt als Daniel Völz und viele seiner Vorgänger. Denn während es den meisten Männern vorrangig darum ging, eine gute Zeit zu haben und möglichst viel rumzuknutschen, hat Pannek in der RTL-Sendung tatsächlich die Liebe gesucht - und gefunden. Seit vergangenem Jahr ist er mit der "Bachelor"-Kandidatin Clea-Lacy glücklich liiert, das Paar wohnt sogar zusammen. "Ich habe versucht, tiefgründige Gespräche zu führen, den Charakter der Frauen zu erkennen. Direkt unter die Decke und rummachen, war nicht mein Ding", sagt Pannek über seine Zeit.

Dass ihm das Gebaren von Daniel Völz gegen den Strich geht, kann man da schon verstehen. Vielleicht hat der aber das Ziel der Show besser verstanden als Sebastian Pannek. Denn der Zuschauer will vor allem gute Unterhaltung - und die liefert der neue "Bachelor" deutlich mehr als der alte.


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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo