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Neue Serie auf Vox: "Milk & Honey": Vier Callboys in Brandenburg

Milch und Honig, Liebe und Sex stehen im Mittelpunkt der neuen Vox-Serie "Milk & Honey". Vier junge Brandenburger gründen einen Escortservice - und stoßen dabei immer wieder auf Probleme.

"Milk & Honey"

Szene aus "Milk & Honey": Michi (Nils Dörgeloh), Johnny (Artjom Gilz), Kobi (Deniz Arora) und Arian (Nik Xhelilaj) proben ihre Choreografie

MG RTL D

Auch auf dem Lande, und vielleicht gerade da, gibt es spezielle Bedürfnisse von Frauen, die allein sind oder denen ihr eingefahrenes (Ehe-)Leben nicht mehr genug zu sein scheint. Was liegt also näher für ein paar Jungs, als einen Escort-Service zu gründen? Was dabei so alles passiert, zeigt nun die neue Serie "Milk & Honey" mit zehn Folgen, die an diesem Mittwoch (21.15 Uhr) auf Vox startet.

In Brandenburg ist es schön, aber Milch und Honig fließen auch dort nicht gerade im Überfluss. Das bekommt Johnny (Artjom Gilz) schnell zu spüren, der nach Jahren im Ausland heim zu seiner kleinen Schwester Charlie (Marlene Tanczik) kommt, die ihn charmant begrüßt: "Kommt zu spät zurück und ist noch bekloppter als vorher". Johnny stellt rasch fest, dass die Imkerei ihres verstorbenen - und bereits beerdigten - Vaters pleite ist. 

"Milk & Honey" zeigt das Geschäft mit dem Sex

Das hat Arian (Nik Xhelilaj) als einzig übrig gebliebener Mitarbeiter schon früher bemerkt - und dort ein lukratives Nebengeschäft als Callboy aufgezogen. Das findet Johnny zwar zunächst befremdlich, doch als er merkt, dass ein solcher Escort-Service letztlich nur eine andere Form der Dienstleistung darstellt, bei der zudem ordentlich Geld reinkommt und der Schuldenberg rasant schmilzt, steigt er mit ein. 

Nach einigem Zögern machen auch seine Jugendfreunde Michi (Nils Dörgeloh) und Kobi (Deniz Arora) mit. Das Geschäft mit dem Sex läuft unerwartet gut an, erweist sich jedoch zunehmend als problematisch. Johnny trauert immer noch seiner Jugendliebe Katharina (Katharina Schlothauer) nach, die jetzt mit ihrem neuen Freund Tim (Bernhard Piesk) zusammenlebt. Der arbeitslose Michi konnte zwar seine Frau Andrea (Anne Weinknecht) vom neuen, dringend benötigten Nebenverdienst überzeugen, doch so ganz kommt sie damit nicht klar. Und Kobi enttäuscht seinen Vater (Oliver Breite), der ihn lieber in seiner Bäckerei arbeiten sähe.

Zweite eigenproduzierte Serie von Vox

Keine Frage - die zweite eigenproduzierte Serie (nach "Club der roten Bänder" mit drei Staffeln) passt gut zum Sender Vox, strahlt sie doch eine besondere Lebensfreude aus. Sie zeigt eine gelungene Mischung aus Leichtigkeit und Schwere, der Zuschauer befindet sich zumeist auf Augenhöhe mit den Figuren. Die etwas vordergründige Handlung macht ganz offensichtlich viel mit den Seelen der vier Freunde, die allerhand (Liebes-)Wirrungen ausgesetzt sind, was auch für die Schicksale der Kundinnen gilt. Die Schauspieler sind sichtlich mit viel Spaß bei der Sache, agieren gut zusammen und vermögen es, ihre inneren Wendungen und auch ihre Nöte um die Themen Freundschaft und Liebe sichtbar zu machen.

Das Original wurde aus Israel adaptiert, doch in der deutschen Serie werden neue Figuren eingeführt und andere Konflikte erzählt. Als Headautor zeichnet Klaus Wolfertstetter ("Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei") verantwortlich, die Regie der ersten vier Folgen übernahm Peter Gersina ("Der Lehrer"), weitere Regisseure sind Nina Wolfrum ("Jenny - echt gerecht!") und Edzard Onneken ("Hotel Heidelberg"). Sie haben im idyllischen Beelitz in Brandenburg gedreht, noch dazu im Frühling, dabei aber jeglichen Heimatkitsch vermeiden können. Alles wird leise und ruhig erzählt, zu sehen sind eifersüchtige Gattinnen, verliebte Kundinnen, falsche Freundinnen - und Sex im fahrenden Auto. Viel Intimes also, aber natürlich nichts Schlüpfriges. Eine zweite Staffel wäre denkbar - die ist aber bislang nicht in Planung.

Klaus Braeuer / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.