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"Star Trek" in Babelsberg: Die Enterprise auf Stippvisite in Deutschland

Die unendlichen Weiten des Weltraums reichen bis nach Potsdam. Am 1. Mai eröffnet im Filmpark Babelsberg eine Großausstellung rund um Captain Kirk und Mr. Spock ihre Pforten. Besonderes Highlight: Großmodelle der Raumschiffe "Enterprise" und "Voyager".

Knapp 45 Jahre nachdem das Raumschiff Enterprise zum ersten Mal im US-Fernsehen ins All startete, landet es in Deutschland. Im Filmpark Babelsberg bei Potsdam können "Star Trek"-Fans vom 1. Mai an in die Welt von Captain Kirk, Mister Spock eintauchen. "Wir zeigen über 45 Jahre Star Trek in Babelsberg", sagte Filmpark-Geschäftsführer Friedhelm Schatz am Freitag. Sechs Monate lang sind die galaktischen Requisiten auf 1200 Quadratmetern in einer eigene Halle zu sehen. Sie stammen aus allen fünf Serien und den Kinofilmen des Klassikers, der Fernseh- und Kinogeschichte geschrieben hat.

In der etwa 1,2 Millionen teuren Schau werden Waffen, Masken, Kostüme und technische Requisiten zu sehen sein. Zu den imposantesten Stücken gehören bis zu 650 Kilogramm schwere Großmodelle, darunter das Raumschiff "USS Enterprise" und Raumschiff "Voyager".

Die Exponate sind teils aus Australien gekommen, andere aus dem spanischen Valencia, wo ein Teil der Ausstellung zu sehen war. "In dieser Größe ist die Schau jedoch einmalig", versprach der Australier Nicholas Cooper, der die Ausstellung für den Filmpark konzipiert hat. So bekämen die Fans erstmals den Transportraum aus dem jüngsten "Star Trek"-Kinofilm von 2009 zu Gesicht.

Die legendäre Serie war am 8. September 1966 erstmals im amerikanischen Fernsehen zu sehen. In Deutschland beamten sich Captain Kirk und Mr. Spock 1972 erstmals via ZDF in die Wohnzimmer. Fünf Fernsehserien und elf Kinofilme sind seitdem entstanden, der zwölfte soll im Sommer 2012 in die Kinos kommen.

jwi/DPA / DPA