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ARD-Nachrichtensendung Grafik-Panne in der "Tagesschau": Thorsten Schröder trägt Vokuhila

ARD-Nachrichtensendung: Grafik-Panne in der "Tagesschau": Thorsten Schröder trägt Vokuhila
© ARD Tagesschau
Mitten in der 20-Uhr-"Tagesschau" trug Nachrichtensprecher Thorsten Schröder scheinbar lange, blonde Locken. Der ARD-Journalist klärte die Situation später selbst auf – und versprach, sich seine Kollegen vorzunehmen.

Da wunderten sich die Fernsehzuschauer: "Tagesschau"-Nachrichtensprecher Thorsten Schröder hingen in der sonst so seriösen Sendung lange blonde Locken über die Schulter. Vorne kurz, hinten lang – ist der ARD-Mann etwa auf Vokuhila umgestiegen? Die Erklärung lieferte Schröder selbst in einem Post auf seiner Facebook-Seite.

Der Nachrichtensprecher hat sich nämlich keineswegs frisurentechnisch umorientiert, Hintergrund war vielmehr eine Grafik-Panne. Die Locken "gehörten nicht mir, sondern Frau Macron", erklärte Schröder. Die Gattin des französischen Präsidenten Emmanuel Macron war hinter Schröder eingeblendet worden, auf einem Bild mit ihrem Mann und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, die das Ehepaar in dessen Sommerresidenz in Fort Brégançon besuchte.

"Tagesschau"-Sprecher Schröder nimmt die Panne locker

"Das Bild hinter mir war so geschickt gesetzt (hoffentlich aus Versehen!), dass die Haare genau zu mir passten", schrieb Schröder auf Facebook und kündigte an, mit seinen Kollegen aus der "Tagesschau"-Grafikabteilung "ein ernstes Wörtchen" reden zu wollen. Für viele Zuschauer war die kleine Panne allerdings eine willkommene Aufheiterung inmitten der politischen Meldungen.

In den sozialen Netzwerken wurden Screenshots aus der Sendung vielfach geteilt, manche User erinnerte Schröders virtuelle Haarpracht an den langhaarigen Prinzen Legolas aus der "Herr der Ringe"-Filmreihe. "Ungewohnt, aber jeder, wie er mag", kommentierte ein User auf Twitter.

Thorsten Schröder ist seit 1999 als Sprecher bei der "Tagesschau" tätig und hat in der Zeit wie jeder seiner Kollegen schon einige kleinere Pannen erlebt. Die Zuschauer nehmen es meist locker, da die Aussetzer der sonst mitunter etwas steif wirkenden Nachrichtensendung Charme verleihen – und der Sprecher offenbar auch.

Quellen:Thorsten Schröder auf Facebook / "Tagesschau"

epp

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