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"Wer wird Millionär?" "Fresse halten": Resolute Kandidatin zockt sich in Günther Jauchs Herz

"Wer wird Millionär?"
Moderator Günther Jauch mit Daniela Rive im Finale der "3-Millionen-Euro-Woche" von "Wer wird Millionär?"
© Dirk Borm / RTL
Da fehlten selbst Günther Jauch die Worte: Kandidatin Daniela Rive schlug bei "Wer wird Millionär?" den Rat ihres Chefs aus und setzte beim Stand von 100.000 Euro auf ihr Bauchgefühl. Danach verbat sie sich den Mund.

Von dieser Kandidatin wollte sich Günther Jauch gar nicht trennen: Mit einer starken Leistung hatte Daniela Rive am Mittwoch bei "Wer wird Millionär?" 64.000 Euro gewonnen - und sich so fürs Finale der "3-Millionen-Euro-Woche" qualifiziert. 

Damit sie da erneut antreten durfte, musste die Troisdorferin jedoch auf ihr bereits erspieltes Geld verzichten und noch einmal bei Null beginnen - mit der Aussicht auf eben jene drei Millionen Euro. Und so startete Daniela Rive noch einmal von vorne und schritt ziemlich schnell voran.

"Wer wird Millionär?": Kandidatin zockt bei 100.000 Euro

Dabei kam der Frau, die nach eigener Aussage 382 Kuscheltiere besitzt, zugute, dass Jauch eine Frage nach ihrem Spezialgebiet stellte. Den Namen des neuen Abba-Albums wollte der Moderator für 20.000 Euro wissen. Da es sich um ihre Lieblingsband handelt, wusste Rive die korrekte Antwort schon, bevor Jauch die vier Antwortmöglichkeiten nannte.

So kam sie schnell bis zur 100.000-Euro-Frage. Die war nicht ganz einfach: "Was das Hauptgeschäftsfeld betrifft, gibt es unter den Unternehmen im Dax nur eines aus welchem Bereich?", fragte Jauch. Zur Auswahl standen A: Chemie, B: Automobilproduktion, C: Banken, D: Versicherungen. Rive hatte zwar eine starke Vermutung, wollte aber zur Sicherheit ihren Chef anrufen. Der kenne sich schon rein beruflich im Dax aus, sagte die Kandidatin. 

"Sie haben ja einen Knallfrosch bei sich in der Firma", begrüßte Jauch den Chef. "Sie ist uns schon sehr ans Herz gewachsen." Bei der Beantwortung der Frage war der Joker keine große Hilfe: Erst legte er sich auf Versicherungen fest, brachte dann aber auch noch Banken als mögliche korrekte Antwort ins Spiel. 

Günther Jauch stöhnt auf

Damit war Rive nicht wirklich schlauer. Doch anstatt die sicheren 50.000 Euro mitzunehmen oder ihren letzten Joker einzusetzen, wagte die Kandidatin die Flucht nach vorn: "Ich zocke jetzt", sagte sie, und vertraute auf ihr Bauchgefühl: Das riet ihr zu den Banken. So setzte sie alles auf eine Karte und lockte C ein. "Kamikaze pur", sagte Rive. Und auch Jauch stöhnte auf: "Das ist Kamikaze."

Doch der Mut zahlte sich aus - die Antwort war korrekt und so spielte die Frau nun um 250.000 Euro. "Jetzt ist aber wirklich Fresse halten angesagt", rief sich Daniela Rive zur Ordnung, um die hohe Summe nicht durch weitere Zockereien zu gefährden. 

Der Publikumsjoker weiß die Antwort

Tatsächlich setzte sie nun auf Vorsicht. Gefragt war: "Schießt der Torwart beim Abstoß versehentlich den Fußball ins eigene Tor, entscheidet der Schiedsrichter korrekterweise auf ...?" Die Antwortmöglichkeiten waren A: Tor, B: Wiederholung des Abstoßes, C: Eckball für den Gegner, D: indirekter Freistoß. Rive hatte erneut ein Bauchgefühl, zog aber ihren letzten Joker und befragte einen Gast aus dem Publikum. Der gab die korrekte Antwort und erklärte sogar die Regel: Aus einem Vorteil solle kein direkter Nachteil werden. Insofern gehe es mit Eckball für dem Gegner weiter. 

Tatsächlich war das auch Rives Vermutung. Doch die wollte nicht ein weiteres Mal alles auf eine Karte setzen: "Ich hör auf. Das waren zwei wunderschöne Abende, aber jetzt ist Schluss." 

Die 250.000 Euro konnte sie damit nicht knacken, obwohl sie und auch der Joker die richtige Antwort gewusst hätten - dennoch muss sich Daniela Rive nicht grämen: Die Troisdorferin geht mit insgesamt 117.000 Euro nach Hause. Gut, dass sie im richtigen Moment nicht die Fresse gehalten hat.

Die aktuelle Folge von "Wer wird Millionär?" gibt es bei RTL+

che

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