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Podcast "Paardiologie": Charlotte Roche über die schlimmste Hochzeit der Welt - ihre eigene

Es hätte eine sehr romantische Folge sein können: Charlotte Roche und Martin Keß erzählten im Podcast von ihrer eigenen Hochzeit. Für sie alles andere als eine schöne Erinnerung.

Charlotte Roche

Charlotte Roche erzählt von ihrer Hochzeit mit Martin Keß

DPA

Wochenlang haben Charlotte Roche und ihr Ehemann Martin Keß im Podcasts "Paardiologie" harte Themen verhandelt und alles auf den Tisch gepackt, was eine Beziehung ausmacht: Untreue, Sucht, Abtreibung und vieles mehr. Die Partner haben dabei weder sich noch den Hörer geschont. 

In der 14. Folge ihres Beziehungspodcasts sollte es um ein - eigentlich - schönes Thema gehen: die Hochzeit. Für viele Paare nicht ohne Grund der "schönste Tag im Leben". Nicht so bei den Eheleuten Roche/Keß. In aller Ausführlichkeit schildern sie die Vorgeschichte - zum Tag selbst kamen sie gar nicht. Das wollen sie in der kommenden Woche erzählen.

Dass Charlotte Roche ihre zweite Hochzeit so wenig schön empfand, hängt auch mit den traumatischen Erfahrungen bei ihrer ersten Eheschließung zusammen. Auf dem Weg zur Feier starben ihre drei Brüder bei einem Autounfall, ihre Mutter wurde schwer verletzt. 

Charlotte Roche hatte ein Trauma

Sie sei traumatisiert gewesen, erinnert sich Roche, und habe Angst gehabt, dass Gäste auf dem Weg zu ihrer zweiten Vermählung sterben. Zudem hätte sie stark abgenommen, sei magersüchtig gewesen und kurz davor, in eine Klinik geschickt zu werden.

Zwar starb an diesem Tag keiner ihrer Gäste, doch die ganze Hochzeit sei eingerahmt gewesen vom Tod, erinnern sich die Eheleute. Das fing schon an beim Kauf der Ringe: In einem Antiquitätenladen in Brüssel fanden sie Ringe, in deren Steinen sich nach Aussage des Händlers das Blut Christi befinden soll. Weil sie jedoch beiden Partnern auf Anhieb passten, kauften sie sie dennoch.

Von Tod eingerahmt

Das war vor der Hochzeit. Drei Monate später nahm sich ein Gast das Leben, der zu allem Überfluss auf fast allen Fotos zu sehen war. So ist die Feier für Martin Keß "von Tod eingerahmt". Bis heute haben die beiden nicht in die Kiste mit Hochzeitserinnerungen geschaut.

Auch der Tag selbst fing denkbar schlecht an. Die zukünftigen Eheleute haben die Nacht zuvor nicht geschlafen. Keß hat sich die Nacht davor buchstäblich "die Seele aus dem Leib gekotzt", wie Roche erzählt. Auf sie selbst hatte das einen verheerenden Eindruck: Die Moderatorin dachte, ihr Künftiger wolle sie gar nicht. "Alles in deinem Körper sagt dir: Heirate nicht diese Frau."

Das Jawort gaben sie sich dennoch. Was genau an dem Tag alles schief ging - darüber werden Charlotte Roche und Martin Keß in der kommenden Woche sprechen. Nach der Vorgeschichte dürfte es alles andere als heiter werden.

Quelle: "Spotify"

che
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