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Podcast "Paardiologie": Die Frage nach Sex bringt Charlotte Roche in Erklärungsnot

Große Harmonie herrschte in der achten Folge des Podcasts "Paardiologie", in dem Charlotte Roche mit ihrem Ehemann über ihre Partnerschaft spricht. Doch dann geriet die Moderatorin kurzzeitig ins Schwimmen. 

Charlotte Roche

Charlotte Roche hat in ihrem Podcast "Paardiologie" neue Intimitäten preisgegeben.

DPA

Man kann über Charlotte Roche sagen was man will, auf den Mund gefallen ist sie jedenfalls nicht. Es gibt kaum ein Thema, zu dem sich die 41-Jährige nicht äußert, Tabus scheint es für sie nicht zu geben. Schon gar nicht, wenn's um Sex geht. In ihren Büchern und vor allem ihrem Podcast hat sie bereits einen tiefen Einblick in ihr Intimleben gegeben. Dennoch ist es ihrem Ehemann Martin Keß gelungen, sie mit einer einzelnen Frage kurzzeitig aus dem Konzept zu bringen.

So wurde es am Schluss der aktuellen Folge von "Paardiologie" doch noch interessant. Nachdem das Paar lange über seine gemeinsamen Urlaubserfahrungen geredet hatte und sich in fast allen Punkten einig war, stellte Keß seiner Frau eine Frage - die kurzzeitig die Harmonie zu kippen drohte. "Was würdest du tun, wenn du merken solltest, dass du gar keinen Sex mehr mit mir haben möchtest?", wollte er wissen.

Charlotte Roche kontert mit Gegenfrage

Roche war auf diese Frage offenbar nicht gefasst. Sie brauchte eine ganze Weile, ehe sie Worte fand und zur Antwort ansetzte. Das heißt: Sie antwortete zunächst gar nicht, sondern reagierte mit einer Gegenfrage. "Also nur keinen Bock auf Sex oder Ekel?", erwiderte die Moderatorin. "Das sind ja schon mal zwei Wege einer Antwort", sagte ihr Mann leicht pikiert.

Als sie merkt, dass man ihren Satz durchaus als verletzend empfinden kann, rudert sie zurück: "Das war nur ein Scherz". Und versucht die Frage ernsthaft zu beantworten. Sie hätten ja im Laufe der Jahre öfter über das Thema gesprochen und beide seien immer der Meinung gewesen: Klar bleiben wir zusammen, wenn wir keine Lust mehr auf Sex haben, so Roche. Wenn sie keinen Sex wolle, dann würde sie das so mitteilen und gleichzeitig sagen, dass sie ihren Mann liebe. "Dann müsstest du ja gucken, was du machst."

Ehe ohne Sex - für beide denkbar

Martin Keß wird nun konkreter: "Würdest du dann andere Leute suchen, mit denen du schlafen möchtest?", hakt er nach, was Roche bejaht. Im gleichen Atemzug betont sie aber, dass sie daran aktuell gar nicht denkt, im Gegenteil: "Ich finde den Sex viel besser als früher."

Und selbst wenn es eines Tages so kommen sollte, für ihren Mann wäre das kein Grund zur Trennung: "Ich weiß, dass ich früher gedacht habe: Wenn der Sex weg ist muss man sofort das Weite suchen. Heute würde ich dass überhaupt nicht mehr ausschließen, dass wir trotzdem zusammen bleiben", sagt er.

Eine Trennung verkündet der Medienmanager dann aber doch noch. Keß ist Schalke-Mitglied und möchte diesen Zustand schnellstmöglich beenden. "Ich muss aus diesem Verein austreten, weil es unerträglich ist, was Herr Tönnies gesagt hat."

Quelle: Spotify

che
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