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Aus für Leipziger "Tatort" MDR schickt Thomalla und Wuttke in Pension


Die Tage des Leipzig-"Tatorts" sind gezählt. Überraschend hat der MDR angekündigt, Simone Thomalla und Martin Wuttke in den Ruhestand zu schicken. Der Sender will den Sachsen-Krimi neu konzipieren.

Nach sieben Jahren ist Schluss: Simone Thomalla, 48, und Martin Wuttke, 51, müssen ihren Dienst als Leipziger "Tatort"-Kommissare quittieren.

Der MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi kündigte am Mittwoch überraschend an, dass der Krimi aus Sachsen "grundlegend neu gestaltet" werden solle. Thomalla und Wuttke werden in diesem und im nächsten Jahr noch dreimal als Kommissare zu sehen sein. Parallel dazu sollen Vorbereitungen für einen neuen Sachsen-Tatort getroffen werden. Offen blieb hingegen, warum der MDR die Zusammenarbeit beenden will.

Die Folgen mit den Kommissaren Eva Saalfeld (Thomalla) und Anderas Keppler (Wuttke) stießen im Vergleich mit anderen "Tatort"-Ermittlern bislang auf mäßige Gegenliebe von Publikum und Kritikern. Zwischen sieben und neun Millionen Zuschauer schalteten beim Ermittlerteam aus Leipzig meist ein. Sowohl die neuen Ermittler-Figuren als auch der Handlungsort in Sachsen seien völlig offen. Der MDR plane, regionale und überregionale Produzenten um Konzepte zu bitten, hieß es. 2016 soll das neue Team seinen ersten Fernseheinsatz erhalten.

ono/DPA DPA

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