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"Bares für Rares" Paar rettet altes Schild vorm Schrott – "Waldi" zahlt sensationellen Preis

Bares für Rares
"Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek erklärt die Herkunft des Schildes. Moderator Horst Lichter und das Ehepaar Dudde hören zu.
© ZDF
Es zeigte Radfahrern einst den Weg zwischen Hamburg und Berlin: Bei "Bares für Rares" steht ein altes Emailleschild zum Verkauf. Die Besitzer haben es einst vor der Schrottpresse gerettet. Händler Walter "Waldi" Lehnertz ist begeistert.

Sie haben das Objekt vorm Müll bewahrt: Marion und Andrew Dudde aus Perleberg kommen mit einer echten Antiquität zu "Bares für Rares". Das Ehepaar hat ein altes Emailleschild dabei, das Radfahrern einst den Weg von Hamburg nach Berlin und umgekehrt weisen sollte. "Ich habe es kurz vor der Wende vor der Schrottpresse gerettet", sagt der Besitzer. Nachdem es einige Jahre in seinem Keller hing, möchte Dudde nun wissen, was es wert ist.

"Das Schild ist sehr interessant", sagt "Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek. Das Emailleobjekt sei einst im Auftrag des Deutschen Radfahrer Bundes gefertigt worden. "Das Siegel ist aufgelötet, das beweist die Echtheit des Schildes", erklärt der Experte. Das Stück sei zwischen 1891 und 1918 entstanden. "Der Erhaltungszustand ist sensationell", lobt Deutschmanek.

"Bares für Rares"-Experte ist mit Wunschpreis nicht einverstanden

150 Euro hätte Dudde gerne für seinen Schrottplatzfund. Doch damit ist der Experte nicht einverstanden. "Das verdoppeln wir mal", sagt Deutschmanek. Das Schild sei Sammlern zwischen 300 und 450 Euro wert. "Das würde ich sogar bezahlen", sagt Moderator Hort Lichter, der das Schild gerne in seiner Straße aufhängen würde. Doch was werden die Händler bieten?

Mit Julian Schmitz-Avila und Daniel Meyer finden sich gleich zwei Interessenten für das seltene Emailleschild. Nach einem Startgebot von Avila von 110 Euro schießt der Preis schnell nach oben. Mit 250 Euro greift auch David Suppes ins Geschehen ein, wird aber sofort von Walter "Waldi" Lehnertz mit 300 überboten. Er erhöht auf 480 Euro, wird aber erneut von Suppes überboten. Doch für 510 Euro bekommt der Händler aus der Eifel schließlich den Zuschlag.

"Das ist super gelaufen", freut sich das Ehepaar Dudde. Die Händler hätten das alte Schild wertgeschätzt – und sie haben mehr als das Vierfache ihres Wunschpreises erhalten. "Wir sind happy."

mai

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