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"Bares für Rares": "Was ist das denn?" – Designer-Schirmständer erzielt Wahnsinnspreis

Ein ungewöhnliches Objekt steht bei "Bares für Rares" zum Verkauf: Ein Designer-Schirmständer aus den 70er Jahren verzückt die Händler. Die bieten fast das Dreifache des Schätzpreises.

Bares für Rares

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter staunt: Experte Sven Deutschmanek zeigt ihm, wie der Schirmständer von Cornelia Konteye funktioniert.

ZDF

Diese Rarität löst Rätselraten aus: Cornelia Konteye aus Aachen kommt mit einem sehr ungewöhnlichen Objekt zu "Bares für Rares". "Das stand jahrelang bei mir in der Wohnung, jetzt brauche ich es nicht mehr", sagt die Verkäuferin. "Was ist das denn?", will Moderator Horst Lichter wissen, als er das weiße Plastikteil sieht. Denn der Verwendungszweck ist erst auf den zweiten Blick zu erkennen.

"Das ist ein Schirmständer", klärt "Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek auf. Der Plastikzylinder lasse sich oberhalb auffächern. "Dort konnten dann – je nach Bedarf – bis zu sechs Schirme aufgestellt werden", demonstriert Deutschmanek und öffnet die einzelnen Teile. "Ein dolles Ding", kommentiert Lichter.

Es handele sich um ein italienisches Designobjekt aus den 70er Jahren, hergestellt von der Firma Castelli, weiß der Experte. Der Name des Schirmständers sei "Plurium" – lateinisch für Regen. "Aber wohin läuft das Regenwasser ab?", will Lichter wissen. "Auf den Boden. Design muss eben nicht immer funktionell sein", sagt Deutschmanek.

"Bares für Rares"-Experte liegt bei 150 Euro - doch die Händler bieten viel mehr

Der Gesamtzustand des Objektes ist gut. Der Wunschpreis der Verkäuferin für das unpraktische Designerstück liegt bei 150 Euro. Das kann Experte Deutschmanek bestätigen. "Darüber wird es allerdings eng", sagt er. Doch er hat nicht mit der Designliebe der Händler gerechnet.

Gruppenfoto der "Bares für Rares"-Experten

Im Händlerraum untersuchen Thorsden Schlößner und Daniel Meyer neugierig das Objekt. Schnell merken sie, dass es ein Schirmständer ist. "Wirklich was Formschönes, nicht die üblichen gusseisernen Dinger", freit sich Meyer, "ich fange an mit 100 Euro." Auch den anderen Händlern gefällt der Schirmständer. Fabian Kahl, Ludwig Hofmaier und Elke Velten-Tönnies – alle bieten mit. Schnell ist der Schätzpreis übertroffen. Erst bei 400 Euro von Thorsden Schlößner steigen die anderen Händler aus.

Verkäuferin Konteye ist glücklich. Sie hat den Schätzpreis fast um das Dreifach übertroffen. Und auch der Käufer schwärmt: "Ein wirklich schönes, zeitloses Stück."

mai