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"Bares für Rares" "Das ist meine Ware" - Händlerin macht ihrem Konkurrenten eine klare Ansage

"Bares für Rares"-Händlerin Elisabeth Nüdling lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
"Bares für Rares"-Händlerin Elisabeth Nüdling lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
© ZDF
Bietergefecht bei "Bares für Rares": Im Händlerraum pokern Elisabeth Nüdling und David Suppes um eine Brosche. Die Gebote erreichen fast das Doppelte des Schätzpreises - bis es ein Machtwort gibt.

Schmuck ist eines der häufigsten Verkaufsobjekte bei "Bares für Rares". Yvette Scheid aus Weinsheim kommt mit einer Brosche in die ZDF-Trödelshow von Horst Lichter. "Die stammt aus dem Nachlass meiner Oma", sagt die 46-Jährige. Das Schmuckstück habe jahrelang nur in der Schublade gelegen. "Ich wüsste gerne, was sie wert ist", erklärt die Besitzerin. Da kann Expertin Heide Rezepa-Zabel helfen.

"Wir haben hier eine interessante Brosche aus 750er Weißgold", sagt die Schmucksachverständige. Eigentlich sei das Stück vertikal getragen worden – "am Hut, an der Tasche, am Dekolletee." Aufgrund der Machart in Wellenform schätz die Expertin die Entstehungszeit auf die 30er Jahre. Auch die 84 kleinen Diamanten in Altschliff deuten darauf hin. "Ich gehe hier insgesamt von einem Karat aus."

"Bares für Rares"-Händler liefern sich Bietergefecht

800 Euro hätte Besitzerin Scheid gerne für das alte Schmuckstück. Rezepa-Zabel rechnet zunächst den Materialwert aus. "Da haben wir schon mal 350 Euro", sagt die Expertin. Doch aufgrund des Altes und der schönen Gestaltung sei die Brosche deutlich mehr wert. "Ich liege hier ganz bei Ihnen: 800 bis 900 Euro." Doch was sind die Händler bereit zu zahlen?

Elisabeth Nüdling ist von dem Objekt sofort begeistert. "Ich würde die Aufhängung wieder umarbeiten", damit die Brosche vertikal getragen werden könne, sagt die Händlerin und startet mit einem Gebot von 600 Euro. David Suppes erhöht auf 700 Euro und erklärt: "Ich weiß genau, wem ich die verkaufen kann." Doch Nüdling lässt sich nicht abhängen. Zwischen den beiden Händlern kommt es zum Bietergefecht. Bei 1050 Euro von Nüdling kommt Suppes ins Grübeln, doch auch er gibt nicht auf. "Das ist meine Ware", sagt seine Konkurrentin und bietet sensationelle 1550 Euro. "Verkaufen Sie an Lisa", sagt Suppes kleinlaut,

"Das hätte ich nie gedacht", freut sich Besitzerin Scheid über den erzielten Preis. Sie hat fast das Doppelte der Expertise bekommen.

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