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"Bares für Rares" Andere hätten sie in den Müll geworfen – Hamburger erhält irren Preis für Erbstücke

Verkäufer Joshua Wygand steht im Studio von Bares für Rares in Pulheim
Joshua Wygand aus Hamurg ist glücklich. Bei "Bares für Rares" erzielen seine kuriosen Erbstücke einen guten Preis.
© ZDF
Vier kuriose Stücke stehen bei "Bares für Rares" zum Verkauf. Vier alte Spielzeugfrösche entpuppen sich als begehrtes Sammlerobjekt.

Mit vier kuriosen Objekten kommt Joshua Wygand aus Hamburg zu "Bares für Rares". Der 26-Jährige möchte drei aufziehbare Spielzeugfrösche in ZDF-Trödelshow verkaufen. "Ich kann mir vorstellen, dass Sammler damit mehr anfangen können", sagt der Schifffahrtkaufmann über die Objekte, die er von seiner Großtante geerbt bekam. "Ich dachte erst, das ist ein Gag", gesteht Moderator Horst Lichter. Doch die vier Frösche entpuppen sich als begehrte Sammlerware.

"Die sind schon sehr alt", erklärt "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel. Anhand des Aufdrucks "Made in US-Zone" wird klar, dass die Spielzeugfrösche Ende der 40er Jahre, spätestens Anfang der 5oer von Georg Köhler in Nürnberg hergestellt wurden. Die Blechfrösche seien mit einer Lithografie bedruckt und in sehr gutem Zustand. Der Federaufzug wird mit einem Schlüssel gespannt. "Auch der ist tadellos erhalten."

"Bares für Rares"-Experte überrascht mit Schätzung

100 Euro hätte Wygand gerne für seine vier Frösche. "25 pro Frosch – damit wäre ich zufrieden." Doch Experte Kümmel schätzt die Blechspielzeuge sogar höher ein. "In dieser Qualität muss man 40 bis 60 Euro pro Stück ansetzen." Das macht zusammen 160 bis 240 Euro. Ein stolzer Preis für vier alte Spielzeugfrösche. Doch was sind die Händler bereit zu zahlen?

Händler von Bares für Rares: Horst Lichter präsentiert die Erfolgsshow im ZDF

Sehen Sie im Video: "Bares für Rares" – spannende und kuriose Fakten zur Trödelshow.

"Schönes altes Blechspielzeug" konstatiert Julian Schmitz-Avila und startet mit 20 Euro pro Frosch. "Du kriegst sie nicht", wendet Walter "Waldi" Lehnertz ein. Doch auch Wolfgang Pauritsch meldet Ansprüche an. "Die sind sehr rar", sagt der Händler aus dem Allgäu und bietet 150 Euro. Konkurrent Lehnertz erhöht auf 220 Euro. Doch noch gibt es Gegengebote. Erst bei 280 Euro erhält "Waldi" den Zuschlag.

"Ich habe damit nicht gerechnet", sagt Wygand nach dem Verkauf. Er hat 180 Euro mehr bekommen als gewünscht. Ein guter Deal.

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Quelle: "Bares für Rares" vom 28. April 2021. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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