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"Bares für Rares": Preisschock bei Horst Lichter: Schmuck kostete 30.000 Euro, heute ist er einen Bruchteil wert

"Ich bin begeistert", sagt Expertin Wendela Horz. Bei "Bares für Rares" steht ein Schmuckensemble zum Verkauf. Kette, Ring und Armreif haben einst 30.000 Euro gekostet. Was der Schmuck heute noch wert ist, schockiert.

Bares für Rares

"Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz und Moderator Horst Lichter begutachten den Schmuck von Verkäuferin Christine Schneider.

ZDF

Sie will den Schmuck ihrer Mutter verkaufen: Christine Schneider aus Buchrain in der Schweiz kommt mit einem edlen Ensemble zu "Bares für Rares". In der Sendung vom Mittwoch will sie Kette, Ring und Armreif verkaufen. "Das hat meine Mutter von meinem Vater dafür bekommen, dass sie drei Kinder großgezogen hat", erklärt die Lehrerin Moderator Horst Lichter. Und ihr Vater hat sich offenbar nicht lumpen lassen. 30.000 Euro habe der Schmuck einst gekostet. Was er heute noch wert ist, könnte der Verkäuferin die Tränen in die Augen treiben.

"Ich bin begeistert", sagt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz. Das Ensemble bestehe aus 750er Feingold und sei in der Schweiz von der renommierten Juwelierfirma Kurz angefertigt worden. Horz ist fasziniert von der feinen Machart der Stücke. "Es sind schöne Diamanten und wunderschöne Smaragde", erklärt sie. Jedes der drei Teile weise eine Besonderheit auf. "Das Collier hat bewegliche Gelenke, damit es sich schön an den Hals anschmiegt", sagt Horz. "Ein Zeichen von Qualität."

"Bares für Rares"-Expertin liegt weiter unter dem Originalpreis

Obwohl Verkäuferin Schneider den Preis kennt, den ihr Vater für den Schmuck bezahlt hat, bleibt sie bei ihrem Wunschpreis bescheiden. "Ich hätte gerne 2000 Euro dafür", sagt sie Moderator Horst Lichter. Viel zu wenig? "Allein der Materialankaufspreis liegt bei knapp 2000 Euro", erklärt Expertin Horz. Aufgrund der schönen Verarbeitung und der Steine gehe sie von 2600 bis 2800 Euro aus. Sind die Händler bereit, mehr zu bezahlen?

"Da hat sich ihr Vater nicht lumpen lassen", zeigt sich Walter "Waldi" Lehnertz beeindruckt. Auch die anderen Händler sind von der Qualität begeistert - bis auf Susanne Steiger. "Ich habe eine andere Meinung. Der Schmuck ist sicher sehr schön verarbeitet, aber mir gefallen da ein paar Steine nicht", sagt sie kritisch und bietet deshalb nicht mit. Doch Fabian Kahl will das Ensemble haben und erhält für 2600 Euro den Zuschlag. "Mit Schmerzen ja", sagt die Verkäuferin.

Gruppenfoto der "Bares für Rares"-Experten

Schmuck verliert 27.400 Euro an Wert

"Ich will gar nicht wissen, was der gekostet hat", sagt Kahl. "Soll ich es ihnen sagen? 30.000 Euro. Die Schweiz ist teuer", erklärt Schneider dem erstaunten Käufer. Obwohl der Schmuck damit 27.400 Euro an Wert verliert, ist sie froh, die Teile los zu sein. "Mein Herz blutet ein bisschen. Auf der anderen Seite ist es okay, weil ich sonst nicht weiß, was ich mit dem Schmuck machen soll."

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