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"Die Bachelorette" Er sorgte für den meisten Gesprächsstoff: Kandidat Emre und seine übergriffigen Kussversuche

Emre kam bei "Bachelorette" Melissa nicht so gut an
Emre kam bei "Bachelorette" Melissa nicht so gut an - ebenso wie bei vielen Zuschauern
© TV Now
Nach der zweiten Folge war Schluss für ihn: Emre Özcan wurde von "Bachelorette" Melissa nach Hause geschickt. Vor allem mit seinen Kussversuchen sorgte er für Kopfschütteln.

Wenn 20 Männer um eine Frau kämpfen, kann es schon mal zu Eifersucht und Übereifer kommen. Doch was Kandidat Emre Özcan in der zweiten Folge zeigte, war nicht nur vielen Zuschauern zu viel, sondern auch "Bachelorette" Melissa: Sie schickte den 30-Jährigen in der zweiten Nacht der Rosen heim. Viele Zuschauer befürworteten diese Entscheidung - andere dagegen fanden, er sei der einzige, der für Unterhaltung sorgte. Aber warum polarisierte der Barkeeper so?

Özcan machte in Folge zwei vor allem mit seinen Kussversuchen auf sich aufmerksam. So küsste er Melissa beim Gruppendate mit vier weiteren Kandidaten auf den Hals - während die anderen Männer zusahen. "Das mögen Frauen", glaubte Emre selbstbewusst. Melissa dagegen klärte ihn auf: "Auf sowas reagiere ich ganz allergisch. Einfach aus dem Grund, weil's nicht der passende Moment war."

"Bachelorette" Melissa schickte Emre Özcan heim

Doch die Ansage schien nicht ganz bei dem 30-Jährigen angekommen zu sein. Denn als sich die Männer nach dem Gruppendate der Reihe nach von der "Bachelorette" verabschiedeten, startete der Münchener die nächste Kuss-Attacke. Die wurde aber von Melissa eiskalt abgewiesen: "Nicht küssen!", ermahnte sie ihn. Darauf reagierte Özcan allerdings gar nicht so lässig, wie er sich sonst gab. Er war beleidigt und beschwerte sich bei seinen Konkurrenten.

Sein Verhalten kam weder bei Melissa gut an noch bei den Zuschauern. Auf Twitter hieß es im Anschluss etwa: "Weg mit dem! Weg. Weg. Weg." Andere betitelten ihn als "widerlich" oder "zu übergriffig". 

Wieder andere fanden ihn allerdings auch unterhaltsam. Seine Art würde für Spannung sorgen und er sei zumindest authentisch, heißt es etwa unter den aktuellen Fotos auf seinem Instagram-Account. Zudem habe er eine lustige Art. Auch Melissa fand den 30-Jährigen zu Beginn spannend, erklärte aber auch schnell: "Ich weiß, dass du ein kleiner Spaßvogel bist, aber manchmal ist es zu viel." Der zweite Kussversuch hat dann das Fass zum Überlaufen gebracht. 

Nachdem er heim geschickt wurde, zeigte sich Emre allerdings traurig: In der Instagram-Story vom offiziellen "Bachelorette"-Kanal vergoss er Tränen bei seinem Abschied. Er werde vor allem die Jungs vermissen, sagte er.

Emre Özcan sorgte aber nicht nur mit seiner selbstbewussten und teils übergriffigen Art für Aufsehen. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, sei er zudem in der Vergangenheit wegen einer Straftat verurteilt worden: Er fotografierte offenbar eine Frau in einer Umkleidekabine und wurde deswegen verurteilt, musste eine Geldstrafe zahlen. Er selbst sagte der Zeitung zu dem Vorfall: "Die Sache ist doch schon so lange her und längst abgeschlossen. Aber ich verstehe die Aufregung jetzt nicht ganz. Natürlich schäme ich mich für diesen Teil meiner Vergangenheit." RTL erklärte, weder der Sender noch die Produktionsfirma hätten davon im Vorfeld etwas gewusst. 

Nach seinem Rauswurf hat der 30-Jährige, der sich selbst als "türkischen Johnny Depp" beschreibt, aber schon neue Pläne für eine TV-Karriere. In einem Kommentar auf seinem Instagram-Account erklärte er selbstbewusst: "Bachelor 2021 wäre doch was."

Verwendete Quellen:Instagram Emre Özcan / Twitter / "Bild"-Zeitung (Bezahlinhalt)

maf

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