HOME

Vorspann zur US-Wahl: Wie die "Simpsons" ihre Trump-Vorhersage verarbeiten

16 Jahre ist es her, da malten die "Simpsons" ein düsteres Schreckensszenario: Donald Trump wird Präsident der USA. Jetzt wurde die Fiktion von der Realität eingeholt. Das konnten die Macher nicht auf sich sitzen lassen.

Die Simpsons Twitter

Die Simpsons auf Twitter: "Being rights sucks"

Immer mal wieder machen sich die Autoren der "Simpsons" einen Spaß aus besonders düsteren Zukunftsvisionen, die meistens mit der für die Zeichentrickserie so typischen Gesellschaftskritik einhergehen. So begab es sich auch im Jahr 2000, als in der Folge "Bart To The Future" der Wahlerfolg Donals Trumps vorhergesagt wurde. In den Wochen vor der Wahl mauserte sich der dazugehörige Clip bei Youtube noch einmal zum Klick-Hit.

"Simpsons"-Autor Dan Greaney hatte bereits im März dem Magazin "The Hollywood Reporter" erklärt, dass es sich bei dem Gag um eine "Warnung" gehandelt habe: "Es hat einfach wie die logische letzte Station vor dem absoluten Tiefpunkt ausgesehen."

Diese letzte Station wurde nun in der Realität erreicht - und die "Simpsons" wären nicht die "Simpsons", wenn sie dies in ihrem endlosen Referenz-Universum nicht noch einmal kommentieren würden.

"Die Simpsons" und die schöne Doppeldeutigkeit

Sogar in einer kaum zehnsekündigen Sequenz schaffen es die Macher dabei, noch eine schöne Doppeldeutigkeit einzuflechten: Im Vorspann der neuen Folge, der vorab auf der Twitter-Seite der Show gepostet wurde, steht Nachsitzer Bart Simpson - wie immer - an der Tafel in der Schule und muss zur Strafe immer wieder denselben Satz schreiben. Dieses Mal lautet der im englischen Original: "Being right sucks", was sich sowohl mit "Recht haben ist scheiße" als auch mit "Rechts sein ist scheiße" übersetzen lässt - letztere Version ist dabei natürlich eindeutig an Trump und seine Wähler gerichtet.

tim