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TV-Doku "Boris Becker - Der Spieler": Darum hätte es mit Wimbledon beinahe nicht geklappt: 5 Fakten über Boris

Anlässlich seines 50. Geburtstages ließ die ARD Boris Beckers Leben in einer TV-Doku noch einmal Revue passieren. Diese fünf Ereignisse aus dem Leben der Tennislegende haben Sie bestimmt nicht mehr gewusst.

TV-Doku "Boris Becker - Der Spieler"

Szene aus der TV-Doku "Boris Becker - Der Spieler": Bei seinem Besuch in Monte Carlo trifft Becker vor dem Palast auf Prinz Albert von Monaco

1. Der Deutsche Tennis Bund erkannte Boris Beckers Talent zunächst nicht

Schon als Junge stand Boris Becker stundenlang auf dem Tennisplatz und übte wie ein Besessener. An eine große Karriere glaubte damals jedoch nicht jeder. Der Deutsche Tennis Bund hielt den jungen Leimener allenfalls für einen guten Provinzspieler. Für mehr reiche es nicht.

2. Boris Becker war zu schlecht für Jungen - und musste gegen Steffi Graf spielen

Boris Becker gehörte nicht zu den vier besten jungen Tennisspielern des Landes Baden-Württemberg. Als fünfter war für ihn kein Platz - deshalb musste er gegen das beste Mädchen spielen. Und das war zu der Zeit die zwei Jahre jüngere Steffi Graf, die aus Brühl bei Heidelberg und damit aus dem gleichen Bundesland kam.

3. Boris schon mit 15 zu Hause ausgezogen

Mit 15 Jahren zog Boris Becker nach Monte Carlo. Ganz allein ohne seine Eltern. Im gleichen Gebäude wohnte sein Manager Ion Tiriac, der ihn abends oft bei sich beherbergte. In jener Zeit war der Rumäne gleichzeitig der Vaterersatz des jungen Spielers.

4. Boris wollte 1985 im Achtelfinale von Wimbledon schon aufgeben

Bis heute ist Boris Becker der jüngste Wimbledon-Sieger aller Zeiten. Doch der sensationelle Turniersieg wäre um ein Haar nicht zustande gekommen. Im Achtelfinale zog er sich im Match gegen Tim Mayotte eine Verletzung zu und wollte aufgeben. Er war schon auf dem Weg zum Netz, um dem Amerikaner zu gratulieren. Nur weil der zu weit vom Netz entfernt war, konnte Trainer Günther Bosch und Manager Ion Tiriac intervenieren und Boris dazu bewegen, einen Arzt kommen zu lassen. Becker ließ sich behandeln, und danach gelang Mayotte so gut wie gar nichts mehr. Becker gewann.

5. Besenkammer oder der Tag, an dem Boris seine Tochter Anna zeugte

Die sogenannte "Besenkammer"-Affäre ist legendär und allerseits bekannt. Becker zeugte dabei seine Tochter Anna Ermakova. Weniger bekannt ist der Tag, an dem das passierte. Es war ein besonderes Datum in der Karriere Boris Beckers: An dem Tag spielte der Profi sein letztes Match in Wimbledon - und beendete unmittelbar danach seine Karriere. In jener Nacht lernte er Angela Ermakova kennen. "Diese Geschichte ist sehr untypisch für ihn", bilanziert seine damalige Ehefrau Barbara Becker im Rückblick. Aber was ist schon normal, wenn ein Tennisgott abtritt?

Die TV-Doku "Boris Becker - Der Spieler" ist noch in der ARD-Mediathek abrufbar.

Lilly und Boris Becker


che