FernsehKrimi-Festival
Zwei Preise für neues "Tatort"-Team

Das "Tatort"-Team Melika Foroutan und Edin Hasanović wurde beim FernsehKrimi-Festival ausgezeichnet.
Das "Tatort"-Team Melika Foroutan und Edin Hasanović wurde beim FernsehKrimi-Festival ausgezeichnet.
© imago/Future Image / Nicole Kubelka

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Das neue Frankfurter "Tatort"-Ermittlerteam überzeugt beim FernsehKrimi-Festival und darf sich über zwei Preise freuen.

Das neue Ermittlerteam aus dem Frankfurter "Tatort" ist beim FernsehKrimi-Festival in Wiesbaden ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte mit einem Sonderpreis Edin Hasanović (34) und Melika Foroutan (geb. 1976) für ihr herausragendes Zusammenspiel: "Melika Foroutan beeindruckt mit einer eleganten Präsenz in ihrer Souveränität, sowohl innerhalb der Figur als auch im Spiel selbst. Ohne jede Eitelkeit eröffnet sie der Verletzlichkeit ihres Gegenübers einen Schutzraum."

Weiter heißt es laut einer Mitteilung von der Jury: "Die Wucht in Edin Hasanovićs kompromisslosem Spiel konfrontiert uns mit dem Schmerz seiner Figur Hamza und lässt uns keine Chance, dem zu entkommen. In dieser Kombination erschaffen sie in den kammerspielartig anmutenden Szenen im Keller eine elektrisierende Lebendigkeit, die gleichsam fesselt und berührt." Auch die Publikumsjury des "Wiesbadener Kuriers" würdigte den "Tatort - Dunkelheit" mit ihrem Preis. Das Genre "Cold Case" habe sie "regelrecht vom Hocker gehauen", erklärte die Jury.

FernsehKrimi-Preis geht an "Acht"

Der Deutsche FernsehKrimi-Preis 2026 ging unterdessen an "Acht" (ORF/ZDF), ein Landkrimi von Marie Kreutzer, die auch das Drehbuch verfasste. Der Film erhielt zudem einen Sonderpreis für das beste Schauspiel. Ausgezeichnet wurden hier Thomas Prenn und Regina Fritsch.

Einen Sonderpreis gab es auch für "Eierkratz-Komplott - Ein Stinatz-Krimi". Als Krimiserie des Jahres zeichnete die Studierendenjury unterdessen "Sternstunde der Mörder" aus, eine deutsch-österreichisch-tschechische Koproduktion. Der Preis für die vielversprechendste Stoffidee im Drehbuchwettbewerb "Tatort rechtsaußen" ging an den Schauspieler und Nachwuchsautor Aykut Kayacık für die Miniserie "Wölfe" über zwei verdeckte Ermittlerinnen, die parallel die türkischen Grauen Wölfe und die deutsche Neonazi-Szene infiltrieren.

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