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Halbzeitbilanz beim Dschungelcamp Wer nervt. Wer überrascht. Wer gewinnt


Halbzeit im Dschungelcamp: Die Teilnehmer sind nun eine Woche im Busch. Ab sofort wählen die Zuschauer jeden Abend einen Kandidaten raus. Wir ziehen Bilanz - und wagen eine Prognose.

Rolf Zacher:

Halten Schauspieler einen Winterschlaf? Wenn man sich Rolf Zachers Performance im Dschungelcamp anschaut, so war der 74-Jährige bislang eine einzige Enttäuschung. Zumeist dämmerte er vor sich hin, wusste oftmals nicht, wo er ist - und mit wem er zusammen ist. Erst als Ricky Harris am Donnerstag auf dem Klavier "The Entertainer" spielte, wurden Zachers Lebensgeister geweckt. Später am Abend lieferte er dann sogar eine kleines Pfeiff-Konzert.

Ausblick: Auch wenn eine Steigerung erkennbar ist: Das reicht nicht. Rolf Zacher wird als einer der ersten das Camp verlassen.

Helena Fürst:

Acht Dschungelprüfungen in acht Tagen: Helena Fürst ist auf bestem Wege, den Allzeit-Rekord von Larissa Marolt zu knacken. Doch anders als die österreichische Topmodel-Teilnehmerin konnte "Höllena" ihre vielen Auftritte nicht nutzen, um ihre Sympathiewerte zu steigern. Die "Anwältin der Armen" erweist sich immer wieder als nicht teamfähig und legt dazu ein aggressives Verhalten an den Tag.
Ausblick: Die Zuschauer werden sie nicht als Erste herauswählen, dazu ist sie zu unterhaltsam. Aber zu mehr als einem Platz im Mittelfeld wird es nicht reichen.

Alle Dschungelcamp-Kandidaten ever, ever, ever

Jürgen Milski:

Die rheinische Frohnatur gehört zu den angenehmeren Zeitgenossen im diesjährigen Dschungelcamp. Zwar hat sich der Ex-"Big Brother"-Teilnehmer ein paar Scharmützel mit Thorsten Legat geliefert, doch das blieb alles im Rahmen. Weil er sich rührend um Menderes kümmert, dürfte er beim Publikum viele Sympathie-Punkte gesammelt haben.
Ausblick: Jürgen kommt unter die ersten Drei.

Brigitte Nielsen:

Sie war schon einmal Dschungelkönigin - und weiß genau, wie der Hase läuft. Leider merkt man das dem Verhalten der Dänin an: Sie wirkt nicht immer authentisch, mitunter etwas zu kalkuliert in ihrer professionellen Freundlichkeit. Souverän spult sie die Sprüche ab, die man von ihr erwartet ("Was geht los da rein"), hält sich ansonsten vornehm zurück.
Ausblick: Das reicht nur für einen Platz im Mittelfeld.

Ricky Harris:

Die größte Leistung von Ricky Harris im Dschungelcamp? Er hat "The Entertainer" gespielt. Das war wirklich gut, doch da im Urwald nicht jeden Tag ein Klavier rumsteht, ist die Bilanz ein bisschen mager für die ersten sieben Tage. 
Ausblick: Ricky Harris wird sich früh verabschieden.

Sophia Wollersheim:

Die 28-Jährige ist der lebende Beweis dafür, dass man Frauen nie nach ihrem Äußeren beurteilen soll. Wer Sophia wegen ihrer gigantischen Silikonbrüste und ihrer zentimeterlangen Fingernägel als Tussi abgetan hat, musste sich eines Besseren belehren lassen: Im Dschungelcamp kommt das Model sympathisch und ehrlich rüber. Eine Art Brigitte Nielsen 2.0.
Ausblick: Damit hat sie gute Chancen auf die Dschungelkrone. Ein Platz unter den Top 3 sollte drin sein.

Jenny Elvers:

Von ihr hätte man sich mehr erwartet: Die frühere Heidekönigin hat ein bewegtes Leben voller Höhen und Tiefen hinter sich, doch am Lagerfeuer erzählt sie nur wenig davon. Dabei ist sie nicht unsympathisch, aber insgesamt zu langweilig, um massenhaft Zuschauer zum Anruf zu bewegen.
Ausblick: Jenny Elvers wird das Camp frühzeitig verlassen.

Menderes Bagci:

Der ewige DSDS-Teilnehmer bringt vieles mit, was einem auf dem Weg zur Dschungelkrone nützlich sein könnte. Er ist sympathisch, sensibel, sehr offen - und weckt als 31-jährige Jungfrau das Mitgefühl vieler Zuschauer. Doch um zu gewinnen, bedürfte es einer Entwicklung, einer Heldenreise. Die lässt der Deutsch-Türke bislang vermissen.
Ausblick: Menderes kommt weit, schafft es aber nicht ganz unter die letzten Drei.

Thorsten Legat:

Seine Sprüche aus dem Dschungelcamp sind schon jetzt Kult: Seit Thorsten Legat seinen Mitstreitern "Kasalla" androhte, kennt halb Deutschland das Kölsche Wort für Schläge. Und dass er Helena Fürst als "Furzfrau" bezeichnete, wird die auch nicht mehr los. Doch der Ex-Fußballer klopft nicht nur große Sprüche, wenn es drauf ankommt, liefert er. Damit ist Legat eine Stütze seines Teams.
Ausblick: Mit seinem Verhalten kommt Legat bei den Zuschauern an - er ist einer der Topfavoriten auf die Dschungelkrone.

Nathalie Volk:

Mit früheren "GNTM"-Kandidatinnen hat das Dschungelcamp bislang gute Erfahrungen gemacht: Ob Sarah Knappik oder Larissa Marolt - die unterhaltsamsten Teilnehmer der vergangenen Jahre durchliefen die Modelschule von Heidi Klum. Nathalie Volk kann da nicht mithalten. Die 19-Jährige sitzt zumeist still herum und fällt nicht weiter auf. 
Ausblick: Nathalie wird als eine der Ersten das Camp verlassen.

David Ortega: 

Der 30-Jährige ist ein Traumkandidat für das Dschungelcamp: Er redet viel - vor allem viel Blödsinn. Mal hält er Tauben für Waldtiere, ein anderes Mal behauptet er, Dinosaurier hätten Scheiße gebaut. Dann wieder glaubt er, Veganer seien ein intelligentes Volk. David Ortegas Wortbeiträge sind so hanebüchen, dass sich so mancher die Frage stellt, wie dieser Mann Abitur machen konnte.
Ausblick: Die Zuschauer mögen unterhaltsame Kandidaten. Deswegen wird Ortega noch eine Weile im Camp bleiben. Fürs Finale reicht es jedoch nicht.


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