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Dschungelcamp 2012: Kims Höllenfahrt sorgt für Spitzenquoten

Kim Debkowski musste in den "Fahrstuhl zur Hölle" steigen - und katapultierte damit den Sender RTL in den Quotenhimmel. Mehr als sechs Millionen Menschen schalteten beim Dschungelcamp ein. Einen Dämpfer gab es dagegen für Dieter Bohlen.

Bei RTL reibt man sich angesichts der guten Quote die Hände: Trotz später Sendezeit (22:15 Uhr) wurde die zweite Folge des Dschungelcamps am Samstag von 6,22 Millionen Menschen gesehen - ein Marktanteil von 23,2 Prozent. In der Zielgruppe traf RTL mit "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" ins Schwarze. 3,73 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 sahen zu, wie sich die frühere "DSDS"-Kandidatin Kim Gloss der zweiten Dschungelprüfung stellte. Ein Fahrstuhl wurde mit Wasser, Schlangen und Kröten geflutet und brachte das Dschungelcamp-Nesthäkchen an ihre Grenzen: Die Sängerin beendete die Prüfung mit nur vier gesammelten Sternen.

Nach dem Quotenrenner zeigte RTL zum ersten Mal "Die Kaya Show". Zwar konnte die Sendung nicht mit dem Dschungelcamp mithalten, lockte aber dennoch 4,12 Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 13,2 Prozent, in der relevanten Zielgruppe sogar bei 20,2 Prozent (2,33 Millionen).

Dämpfer für Dieter Bohlen

Ein RTL-Dauerbrenner musste dagegen Federn lassen: Die Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" mit Dieter Bohlen verlor Zuschauer. Die dritte Folge der neuen Staffel erreichte 3,25 Millionen 14- bis 49-Jährige (28,9 Prozent). Insgesamt sahen 5,84 Millionen Zuschauer die DSDS-Folge (18,5 Prozent). Bei der Auftaktsendung eine Woche zuvor waren es noch 6,14 Millionen Menschen (31,0 Prozent).

Damit lief es beim werberelevanten Publikum längst nicht so gut wie gewohnt, so dass RTL den Tagessieg zur Hauptsendezeit verfehlte und sich dem ZDF geschlagen geben musste. Dort ermittelte Wolfgang Stumph im Krimi "Stubbe - Von Fall zu Fall" und war erfolgreicher als das Casting-Format: Der Marktanteil belief sich auf 18,5 Prozent, die beiden ersten Folgen kamen auf 18,8 und 17,1 Prozent.

Katrin Verschaffel