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Dschungelcamp, Tag 3: Verstörende Geständnisse am Lagerfeuer

Thorsten, der manngewordene Schulterklopfer, zeigt am dritten Tag im Camp, dass Härte manchmal auch nur eine Flucht ist. Am Lagerfeuer erzählte er von seiner fürchterlichen Kindheit, bei der dem Zuschauer das Lachen verging.

Sophia oben mit

Sophia ist genervt: "Da kommt nur Müll raus bei dem. Soviel Müll. Da frage ich mich, wie hat der überhaupt überlebt in seinem Leben?“ Frau Wollersheim über Daniel Ortega, Dschungel-Flitzpiepe.

Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de.

Puh, das ging ans Eingemachte: Am dritten ließen Menderes und Thorsten tief in ihre Seelen blicken und bei dem, was die Zuschauer da sahen, verging ihnen das Lachen. Thorsten etwa, Ex-Fußballer, Trainer und Drill-Instructor, der harte Kerl mit den noch härteren Muckis, offenbarte am Lagerfeuer, dass er als Kind missbraucht worden sei - von seinem eigenen Vater. "Er hat die Familie tyrannisiert. Er hat geschlagen. Ich habe ihn gehasst", erzählte er in die Runde. Auch Menderes öffnet sein Herz und offenbart sich als jemand, der unter den Geistern leidet, die er selbst einst rief: "In Deutschland ist es so, die meisten nehmen mich ja eh nicht für voll. Sie denken, ich bin ein Spinner, der nicht alle Tassen im Schrank hat. Da lachen die Leute über mich, wenn sie mich sehen." Angesichts dieser Geständnisse will Papa Rolf nur eines: helfen. "Weißt du was gut ist? Meditieren", schlägt er vor und Thorsten und Menderes nehmen dankbar an.

Bei den Dschungelprüfungen mussten diesmal Höllena, die rasende Rasta, ran und Daniel Ortega, über den Sophia (!) später sagen wird: "Da kommt nur Müll raus bei dem. Da frage ich mich, wie hat der überhaupt überlebt in seinem Leben?“ Aufgabe der Duellanten war es, eingesperrt in mit Würmern, Ratten und Fischabfällen gefüllten Schubladen nach sechs Sternen zu suchen. Während Helena ruhig und besonnen ans Werk ging, schimpfte, zeterte und jammerte sich Daniel durch die Prüfung. Und gewann, obwohl die Fürstin der Finsternis den besseren Start erwischte, doch noch. Nach seinem Sieg ortegatete er: "Ja, man ist ja auch mit Emotionen dabei, man muss authentisch sein, olé! Ja, natürlich: Cojones!"

nik
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo