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Interview

Dschungelcamp 2017: Gina-Lisa Lohfink: "Hanka war nervig und anstrengend"

Nach elf Tagen war für sie im Dschungelcamp Schluss. Kurz nach ihrem Auszug erzählte Gina-Lisa Lohfink dem stern, weshalb sie die schönste Zeit ihres Lebens hatte - und wer sie am meisten überraschte.

Gina-Lisa Lohfink im Dschungelcamp

Gina-Lisa Lohfink musste am zwölften Tag das Dschungelcamp verlassen.

Gina-Lisa, wie ist es wieder in Freiheit?

Schön. Megamäßig. Geil. Ich bin im Versace-Hotel, wie soll es mir gehen?

Waren Sie sehr enttäuscht, als Sie vom Rauswurf erfahren haben?

Nein. Es war mir die größte Ehre, dabei gewesen zu sein. Ich bin sehr dankbar, ich habe die schönste Zeit in meinem Leben gehabt. Aber es war kein Urlaub, es war hart. Ich bin an meine Grenzen gegangen. Ich bin aber nicht sauer, dass es vorbei ist. Die Zuschauer haben so entschieden. Außerdem bin ich 7. geworden. Das ist eine Steigerung: Bei "GNTM" wurde ich 12. In diesem Jahr habe ich noch ein, zwei große Fernsehshows. Irgendwann werde ich bei einem Format den ersten Platz abräumen.

Was war das schönste am Dschungel?
Das Erlebnis, in der Natur zu sein. Mit Reis und Bohnen. Sich nur mit kaltem Wasser zu waschen. Wasser zu trinken, das man sich selber abkocht, das verbrannt schmeckt und verkalkt. Wir haben so einen krassen Luxus, sind so verwöhnt. Im Dschungel lernt man alles zu schätzen, was wir haben. Das ist eine Erfahrung fürs Leben.

Woran hat es Ihrer Meinung nach gelegen?

Vielleicht, weil ich mich immer um andere kümmere anstatt um mich selbst. Vielleicht auch, weil ich Honey vertraut habe, obwohl alle anderen sauer waren. Viele halten den für link.

Wie stehen Sie inzwischen zu Honey?

Seit ich draußen bin, führe ich nur Interviews. Deswegen habe ich noch gar keine Zeit gehabt, nachzulesen, was alles geschrieben wurde. Gerade prasselt alles auf mich ein. Viele sagen mir, "Honey nutzt dich aus, der will nur durch dich berühmt werden". Die Leute hassen den. Wenn Honey rauskommt, werde ich eine Liste machen wie eine rasende Reporterin und werde ihm alle Fragen stellen.

Wer hat Sie im Dschungel am meisten überrascht?

Nicole Mieth. Ich habe eine neue Freundin geschenkt bekommen. Dass ich mit ihr befreundet bin, ist so schön. Sie ist so ein goldiges Mäuschen.

Wer war am schwersten zu ertragen?

Hanka. Ehrlich, das war nervig und anstrengend. Man darf ja nicht vergessen: Die ist krank. Aber manchmal denke ich auch: Spielt die das nur? Sie sagt, sie kann niemanden anfassen, manchmal hat sie das dann aber doch jemanden umarmt. Es gab oft Widersprüche. Da fragt man sich: Tut die nur so?

Sie haben im Camp erzählt, dass Sie sich in Beziehungen übers Kochen und Putzen definieren. Haben Sie darüber schon Gedanken gemacht?

Kochen und putzen sollte eine Frau können, so bin ich erzogen worden von meiner Oma und meinem Opa. 

Wem drücken Sie die Daumen?

Ich würde mir von ganzem Herzen wünschen, dass Florian gewinnt oder Marc. Das sind meine Jungs. Einer von beiden wird gewinnen.

Geriet am Pool ins Plaudern über ihre Ex-Freunde: Gina-Lisa Lohfink (l.)