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James Austin Johnson Er ist wieder da: "Saturday Night Live" hat einen neuen Donald Trump

James Austin Johnson SNL
James Austin Johnson (r.) als Donald Trump bei "SNL".
© Screenshot/Saturday Night Live auf Twitter / stern-online
Vor knapp einem Jahr ging Alec Baldwins legendäre Zeit als Donald Trump in der US-Comedyshow "Saturday Night Live" zu Ende. Nun hat der Ex-US-Präsident sein Comeback gefeiert – dargestellt vom "besten Trump-Imitator".

Donald Trump war für Alec Baldwin ein unverhofftes Glückslos. Seine Darstellung des Ex-US-Präsidenten bei "Saturday Night Live" hatte aus dem alternden Schauspieler einen Kultstar gemacht. Als der Republikaner dann vor einem Jahr abgewählt wurde, war Baldwin seine Paraderolle wieder los – was ihn nach eigener Auskunft aber nicht wirklich gestört hatte. "Ich glaube nicht, dass ich jemals so überglücklich war, einen Job zu verlieren", ließ er seine Instagram-Follower damals wissen.

Alec Baldwin hat mittlerweile andere Sorgen

Das ist jetzt ziemlich genau ein Jahr; Alec Baldwin hat nach den tragischen Dreharbeiten-Todesschüssen mittlerweile andere Sorgen, dafür aber ist der Ex-Präsident wieder da. Oder besser gesagt, immer noch. Also haben die Macher der US-Comedyshow entschieden, einen neuen Trump auf die Bühne zu schicken – und der feierte nun seine Premiere.

Niemand anders als James Austin Johnson, von manchem als "bester Donald-Trump-Imitator" gefeiert, tauchte in einem Sketch auf. Der drehte sich um Fox-News-Moderatorin Jeanine Pirro (Cecily Strong), die über die aktuellen Ärgernisse für Republikaner referierte. Irgendwann erscheint also mit Johnson der neue Donald Trump in gewohntem Dress: Mit roter Krawatte und blauem Anzug beginnt er einen seiner typisch bizarren Monologe – die offenkundige Stärke des 32-jährigen Schauspielers.

Johnson hatte bislang ein paar kleinere Auftritte, unter anderem in "Hail, Ceasar" von den Coen-Brüder und beim "Breaking Bad"-Spinoff "Better Call Saul". Seine Kunst besteht vor allem darin, genauso zu denken und zu sprechen wie der Ex-Präsident. Was in herrlich-absurden Ausführungen über Themen wie "Final Fantasy" bis zu Scooby Doo endet, wie in seinen zahlreichen Videos zu sehen und vor allem zu hören ist. "Ich zapfe da etwas im Unterbewusstsein an. Um den Trump zu machen, brauchst Du ein unterbewusstes Echsenhirn", so Johnson kürzlich in der "Vanity Fair".

Quellen:CNN, "Vanity Fair", James Austin Johnson auf Twitter

nik

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