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Kabinett in Meseberg: Funkloch unterbricht "Tagesschau"-Schaltung zu Anti-Funkloch-Treffen der Regierung

Im brandenburgischen Meseberg tagt die Bundesregierung, um des Problems der Funklöcher Herr zu werden. Die "Tagesschau" ist vor Ort und will darüber berichten. Doch die Schalte scheitert - an einem Funkloch.

Tagesschau Funkloch-Panne

Die "Tagesschau"-Regie musste die Schalte zu einer Vorort-Reporterin überbrücken

DPA

Ausgerechnet die Schaltung für den "Tagesschau"-Beitrag über das Anti-Funkloch-Treffen des Bundeskabinetts ist vermutlich wegen einer schlechten Verbindung abgebrochen worden. Gerade als Reporterin Kristin Becker erläutern wollte, was die Bundesregierung nach dem Treffen auf Schloss Meseberg in Brandenburg gegen Funklöcher auf dem Land tun möchte, brach der Kontakt zu ihr ab.

Regierung will Funklöcher stopfen

"Ich fürchte, wir haben ein Funkloch nach Meseberg gehabt. Leider ist die Verbindung damit abgebrochen. Wir bitten um Entschuldigung und kommen zum nächsten Thema", sagte "Tagesschau"-Sprecher Claus-Erich Boetzkes in der 12-Uhr-Sendung direkt nach dem vorzeitigen Ende der Schalte.

Auf Twitter kommentierte das "Tagesschau"-Team diesen Vorfall mit den Worten: "Unsere Schalte zum Anti-Funkloch-Treffen des Bundeskabinetts in #Meseberg wurde leider unterbrochen. Der Grund: offenbar ein Funkloch."

Das Kabinett tagt im Gästehaus der Bundesregierung in Meseberg zum Ausbau des Mobilfunknetzes und der Digitalstruktur. Um Funklöcher zu schließen, will der Bund mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Die Regierung will eine Mobilfunkinfrastrukturgesellschaft gründen, um den Ausbau zu unterstützen und wenn nötig selbst Aufträge zu vergeben.

nik/DPA