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ZDF-Programm: "Helene Fischer Show": Was Sie im TV nicht zu sehen bekommen haben

Helene Fischers Weihnachtsshow gehört für viele zu den festen Programmpunkten am ersten Weihnachtsfeiertag. Im TV sieht alles perfekt aus – aber selbst Fischer patzt mal. 

Von Luisa Schwebel, Düsseldorf

Andreas Gabalier und Helene Fischer

Andreas Gabalier und Helene Fischer 

Picture Alliance

Im ZDF lief am ersten Weihnachtsfeiertag die große "Helene Fischer Show" – mittlerweile eine Tradition für viele Fans der Sängerin. Was im TV perfekt aussieht, ist nicht nur harte Arbeit, sondern das Resultat von zwei Abenden. Denn die Sendung wurde bereits Mitte Dezember in Düsseldorf aufgezeichnet, die besten Momente der zwei Events werden fürs Fernsehen zusammengeschnitten. Die Karten waren binnen weniger Minuten komplett ausverkauft. Für die Helene-Anhänger war die Weihnachtsshow die erste Möglichkeit seit Langem, die Fischer zurück auf der Bühne zu erleben. 

Helene Fischer

Und so war die Aufregung im Saal riesig, als die 35-Jährige im funkelnden Glitzerkleid den ersten Song des Abends performte: "Achterbahn". Vorher heizte allerdings Tanzlehrer Markus Schöffl als sogenannter "Warm-upper" dem Publikum ein. In jeder Umbaupause steht Schöffl auf der Bühne, versucht, das Publikum während der gut vier Stunden bei Laune zu halten – teilweise mit mäßigem Erfolg. Fischer wiederum schafft es, die Menge sofort zum Tanzen zu bringen. 

Die Schritte sitzen, die Outfits begeistern und auch ihre Moderation verläuft weitgehend fehlerfrei. Doch selbst ein Vollprofi wie Helene Fischer patzt gelegentlich. So ist die Sängerin völlig verwirrt, als während ihrer Ansage vor dem "Disney"-Medley im Hintergrund aufgebaut wird. "Was macht ihr da?", fragt sie etwas verwirrt und unterbricht ihre Moderation, bis sie merkt, dass die Bühnentechniker sich nur auf den nächsten Auftritt vorbereiten. "Baut ruhig schon auf", weist sie sie an und fährt mit ihrer Moderation fort. 

Plötzlich steht Andreas Gabalier auf der Bühne

Ein Gast des Abends ist offenbar schneller als gedacht bereit für seinen Auftritt. Pausen-Entertainer Markus Schöffl ist gerade dabei, das Publikum zu motivieren, da merkt er, dass Andreas Gabalier schon am Bühnenrand steht. Mitten während seines Programmes bricht Schöffl ab, lässt den selbsternannten "Volks-Rock'n'Roller" auf die Bühne. 

Nervös scheint Helene Fischer vor allem beim Auftritt von US-Star Josh Groban. Seit Jahren warte sie darauf, endlich mit ihm singen zu können, sagt sie. Doch offenbar hatte es die Regie eiliger als Fischer. Etwas abrupt wird die Sängerin während ihrer Moderation abgewürgt, die Tänzerin steht schon bereit. Das lässt sich Helene allerdings nicht gefallen, schickt die Tänzerin mit netten Worten wieder runter von der Bühne und beendet ihre Anmoderation. Auch im Gespräch mit Groban kam es zu mehreren Patzern und Versprechern. "Ausgerechnet in diesem Monat fühle ich mich so ein bisschen ... na ja, es ist etwas persönlicher deswegen. Es liegt an diesem Verliebtsein", sagt sie. Eine Anspielung auf ihre neue Beziehung.  

Für einen Patzer konnte die Fischer selbst am Allerwenigsten. Denn Weltstar Engelbert lässt Helene nach seinem Auftritt im Regen stehen. Anscheinend hatte ihm niemand gesagt, dass er nach dem Song noch mit Helene sprechen sollte und so haut der 83-Jährige ohne ein weiteres Wort ab in den Backstage-Bereich. "Die Legende geht einfach und will nicht mit mir sprechen. It's okay. We can talk tomorrow. I'm here", lacht Helene den Fauxpas weg (auf Deutsch: Ist schon gut, wir holen das morgen nach).

Selbst wenn die Fehler im Fernsehen zu sehen gewesen wären: Die Fans hätten Helene Fischer wohl alles verziehen. 

Die "Helene Fischer Show" läuft am Mittwochabend um 20.15 Uhr im ZDF