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TV-Aufreger 2015: Kümmert-Gate, Bombendrohung bei Klum und der Streit um einen Mittelfinger

Selten gab es im deutschen Fernsehen so viele Überraschungen wie dieses Jahr. Auf einige hätten wir gerne verzichtet. Die TV-Aufreger des Jahres.

Andreas Kümmert und Barbara Schöneberger

5. März 2015

Kümmert-Gate

Deutschland sucht in der ARD-Show "Unser Song für Österreich" seinen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest in Wien und wird bei ihm fündig: Andreas Kümmert gewinnt mit "Heart of Stone" die Zuschauerabstimmung. Doch dann passiert das Unglaubliche. Nach seinem Sieg verkündet der 29-Jährige vor laufenden Kameras, dass er nicht antreten will. Die verdutzte Moderatorin Barbara Schöneberger erklärt daraufhin die Zweitplatzierte Ann-Sophie zur Gewinnerin. Beim Finale in Wien belegt diese mit null Punkten den letzten Platz.

Das TV-Jahr 2015 neigt sich dem Ende entgegen. Nicht nur wegen der Anschläge in Paris, der Flüchtlingskrise und einem "Tatort" mit einer Rekordeinschaltquote von 13,63 Millionen ("Schwanensee" mit Thiel und Boerne) war es ein spannendes Fernsehjahr. Selten gab es im deutschen Programm so viele Überraschungen wie in den vergangenen zwölf Monaten: Andreas Kümmert gewinnt den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest und tritt dann nicht an, das Finale der Klum-Show "Germany's Next Topmodel" muss wegen einer Bombendrohung abgebrochen werden und in der Talkshow von Günther Jauch sorgt der Stinkenfinger von Griechenlands inzwischen entlassenem Finanzminister Yanis Varoufakis für Empörung. Hier sind die zwölf größten TV-Aufreger 2015.