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Facebook: ZDF entschuldigt sich für ausbleibende Köln-Berichterstattung

In Köln gab es zahlreiche sexuelle Übergriffe auf Frauen - doch in der ZDF-Nachrichtensendung "heute" erfuhren die Zuschauer am Montagabend nichts davon. Inzwischen hat der Sender zu dem Versäumnis Stellung genommen.

ZDF heute

Am Dienstag entschuldigte sich "ZDF heute" für die ausbleibende Berichterstattung über Köln.

Die Empörung in den sozialen Medien war groß: Obwohl im Laufe des Montags bekannt geworden war, dass es in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof zahlreiche sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben hat, erfuhren die Zuschauer in der ZDF-Nachrichtensendung "heute" nichts davon. Viele Menschen fühlten sich von dem öffentlich-rechtlichen Sender verschaukelt. Denn nicht erst seit der Kampfbegriff "Lügenpresse" in der Welt ist, haben immer Menschen den Eindruck, sie würden nicht immer korrekt informiert.

Erst jüngst förderte eine Allensbach-Umfrage ans Tageslicht, dass zwar mehr als zwei Drittel der Bevölkerung die Berichte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und der Tagespresse im Allgemeinen für zuverlässig halten. Geht es jedoch um die Berichterstattung der letzten Monate über die Flüchtlingssituation, sieht es anders aus: Nur 42 Prozent der Bürger sind zufrieden, dagegen sind 51 Prozent in Teilen oder komplett unzufrieden. Und: Nur 25 Prozent der Bevölkerung glauben, dass die Medien ein realistisches Bild von den Flüchtlinge vermitteln.

Deutliche Entschuldigung

In so einer Situation ist es fatal, wenn sich der Eindruck verfestigt, das ZDF würde bewusst Informationen zurückhalten. Entsprechend deutlich fiel die Entschuldigung aus, die der Sender am Dienstag auf Facebook publizierte: "Die Nachrichtenlage war klar genug. Es war ein Versäumnis, dass die 19-Uhr-heute-Sendung die Vorfälle nicht wenigstens gemeldet hat", schrieb Elmar Theveßen, stellvertretender Chefredakteur des ZDF. "Die heute-Redaktion entschied sich jedoch, den geplanten Beitrag auf den heutigen Tag des Krisentreffens zu verschieben, um Zeit für ergänzende Interviews zu gewinnen. Dies war jedoch eine klare Fehleinschätzung."

"Die Nachrichtenlage war klar genug. Es war ein Versäumnis, dass die 19-Uhr-heute-Sendung die Vorfälle nicht wenigstens...

Posted by ZDF heute on Dienstag, 5. Januar 2016


Bei den Facebook-Usern kam die Entschuldigung allerdings nicht gut an: "Mein Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender, für die ich Rundfunkbeitrag entrichte, schwindet leider immer mehr", schrieb ein User, der wenig Verständnis dafür zeigte, dass die Redaktion die Meldung nicht ohne ergänzende Interviews ausstrahlen wollte: "Wie wird denn etwa bei Flugzeugabstürzen verfahren? Gibt es da auch erst 'ergänzende Interviews' mit Suchmannschaften, Rettungstrupps etc?". Ein Anderer schrieb: "Gestern Abend um 19.00 Uhr kamen mir erhebliche Zweifel über eine unabhängige Berichterstattung in Deutschland"

Das ZDF, so sieht es aus, hat am Montagabend viel Vertrauen verspielt. Es wird mehr nötig sein als diese Entschuldigung, um es zurückzugewinnen.

che
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(