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ZDF-Trödelshow Lachanfall bei "Bares für Rares": Händler unterläuft peinlicher Fehler

Daniel Meyer steht im Bares für Rares Studio in Pulheim und schaut in die Kamera
Daniel Meyer verkauft Kunst und Antiquitäten in seinem Auktionshaus in Münster. Seit 2014 ist er bei "Bares für Rares" als Händler dabei.
© ZDF
Ein Gemälde steht bei "Bares für Rares" zum Verkauf. Im Händlerraum versucht sich Daniel Meyer an einer Interpretation - und scheitert. Das sorgt bei den anderen Händlern für Heiterkeit.

Dieses Erbstück wurde von Generation zu Generation weitergeben: Mit einem Gemälde kommt Rolf Diekmann aus Kaarst zu "Bares für Rares". "Das hing lange Jahre bei meinen Großeltern, dann bei meinen Eltern im Wohnzimmer", sagt der 68-Jährige in der ZDF-Trödelshow von Horst Lichter. Er selbst habe keine Verwendung dafür – und erhofft sich von den Damen mit Hasen, die auf dem Bild zu sehen, einen stattlichen Geldsegen.

"Das hier ist eine altrömische Idylle", erklärt "Bares für Rares"-Experte Colmar Schulte-Goltz die Darstellung. Die Zahl drei tauche symbolisch immer wieder auf: drei Damen, drei Hasen, drei Stufen. "Eine sehr ungewöhnliche Art der Komposition, alles ist sehr starr", sagt der Experte. Das Bild sei von Franz Lippisch, einem Berliner Künstler, der lange in Rom lebte, um 1900 gemalt worden. Der Rahmen sei sehr pompös mit Blattvergoldung gestaltet worden. "Ein fantastisches Bild."

"Bares für Rares"-Experte überrascht mit hoher Schätzung

"Wir haben im Internet recherchiert", sagt Besitzer Diekmann. Sein Wunschpreis liegt deshalb relativ hoch: Er hätte gerne 2000 Euro dafür. Experte Colmar Schulte-Goltz liegt mit seiner Wertschätzung sogar darüber. Das Bild weise nur kleine Beschädigungen auf, deshalb gehe er von 2500 bis 3000 Euro aus. Doch sind die Händler bereit, so viel zu bezahlen?

Daniel Meyer steht im Bares für Rares Händlerraum, Elke Velten-Tönnies und Roman Runkel sitzen daneben
"Bares für Rares"-Händler Daniel Meyer muss über seinen eigenen Fehler lachen. Elke Velten-Tönnies und Roman Runkel schmunzeln.
© ZDF

Im Händlerraum nimmt Daniel Meyer das Gemälde in Augenschein. "Das ist ein klassischer Maler und auf jeden Fall eine Opferungsszene", sagt er über die Damen, die auf dem Brunnen lehnen. Er hält den Steinbrunnen für einen Opferungsstein. Seine Kollegen lachen laut. "Quatsch, das ist eine Quelle", sagt Wildhagen. "Der Hase wird doch nicht geköpft", ruft er Meyer zu. Der gesteht seinen peinlichen Fehler ein.

Bares für Rares: Moderator Horst Lichter

Fabian Kahl startet mit einem Gebot von 800 Euro, Elke Velten Tönnies erhöht sofort auf 1000 Euro. Der Preis steigt in großen Schritten. Daniel Meyer bietet schließlich 2000 Euro, doch auch seine Kollegen ziehen mit. Erst bei 2650 Euro von Kahl gibt sich Meyer geschlagen. Die "Opferszene" geht damit nach Thüringen.

Besitzer Diekmann ist glücklich. Er hat 650 Euro mehr bekommen als erhofft. Das Geld komme der Familie zugute.

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Quelle: "Bares für Rares" vom 24. März 2021. Neue Folgen der Trödelshow gibt es von Montag bis Freitag um 15.05 Uhr im ZDF und vorab in der Mediathek zu sehen.

mai

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