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Letzte "Tagesschau": Abschiedsverbot für Marc Bator

Bei seiner letzten Sendung durfte der "Tagesschau"-Sprecher Marc Bator keine persönlichen Worte an die Zuschauer richten. Das Verbot bekam er eine Minute vor Sendungsbeginn.

Kein Platz für Persönliches: Der Journalist und Moderator Marc Bator wollte sich nach seiner letzten "Tagesschau" am 27. April von seinen Zuschauern verabschieden - doch daraus wurde nichts. "Ich hätte gern ein paar persönliche Sätze an die TV-Zuschauer gerichtet", sagte Bator der "Bild"-Zeitung. "Aber die ARD hat es mir leider verboten. Um 19.59 Uhr kam unser Chef vom Dienst ins Studio und meinte, ich solle auf Wunsch des Hauses jegliche Verabschiedung unterlassen."

Der ARD sei er aber deshalb "nicht böse", wie der 40-Jährige, der von nun an für Sat.1 tätig ist, versichert. "Es wäre sicher anders gewesen, wenn ich in 'Tagesschau'-Rente gegangen wäre. Aber da ich zu einem anderen Sender gehe, wollte man mir den Gefallen nicht tun." Bei Sat.1 wird Bator ab dem 10. Mai die Hauptnachrichten um 20 Uhr präsentieren. Außerdem soll er durch Unterhaltungsshows führen.

nw/Bang
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