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US-Serie Nach 17 Jahren: Comeback für die beliebte Sitcom "Frasier"

US-Serie: Nach 17 Jahren: Comeback für die beliebte Sitcom "Frasier"
© TBM / Picture Alliance
Die Show war nie so hip wie "Friends", zählt aber dennoch zu den erfolgreichsten US-Sitcoms der 90er-Jahre: "Frasier" soll bald auf den Bildschirm zurückkehren.

Dr. Frasier Crane ist Psychologe und moderiert eine Radiosendung, in der er den Menschen gute Ratschläge erteilt. Er ist recht eingenommen von sich selbst und seiner Intelligenz, hadert aber mit dem Leben als geschiedener Single und dem schnöden Alltag in Seattle. Er lebt mit seinem alten Vater zusammen, der als Ex-Polizist ganz anders tickt als der feinsinnige Sohn. Dann ist da noch sein Bruder Nildes, ebenfalls ein neurotischer Psychologe, und Roz, die attraktive Aufnahmeleiterin im Radiostudio. Um diese Menschen, ihre Macken und Alltagsprobleme geht es in der Serie "Frasier".

Die US-Sitcom lief äußert erfolgreich von 1993 bis 2004, 264 Episoden wurden aufgezeichnet. Zu einem Kult wie um andere Shows dieser Zeit – "Friends" oder "Roseanne" etwa – kam es aber nie so recht. Dazu war die Serie nicht nur nicht jung und hip genug: Die Hauptrolle spielte Kelsey Grammer, der damals bereits Ende 40 war und ungerührt Stirnglatze trug. Sie war auch nicht warmherzig und realistisch wie "Roseanne". Doch trotz der neurotischen und nicht immer sympathischen Hauptfigur schalteten regelmäßig zahllose Menschen ein.

Nicht kultig, aber extrem erfolgreich

Grund genug für die Serienmacher, jetzt über ein Revival nachzudenken. Was bereits bei "Roseanne" und "Full House" recht gut funktionierte, könnte schließlich auch für "Frasier" eine lohnende Option sein. Das Comeback des kultigen Radio-Psychologen soll zudem Anschubhilfe bei Start des amerikanischen Streaming-Dienstes Paramount+ leisten. Hauptdarsteller Kelsey Grammer, 66, wird natürlich wieder mit dabei sein. Er äußerte bereits seine Freude über das Reboot: "Ich warte sehr vergnügt darauf, endlich das nächste Kapitel aus dem Leben des Dr. Frasier Crane mit euch teilen zu dürfen", sagt er in einem Statement.

Grammer und das Produktionsteam wünschen sich bereits seit mehreren Jahren ein Comeback der Serie. Die Autoren Chris Harris und Joe Cristalli haben auf Twitter sogar immer wieder Ideen, Textzeilen und gar Drehbuchseiten aus möglichen neuen Episoden geteilt. Allerdings wird es nicht übergangslos da weitergehen, wo die Serie mit der bisher letzten Episode endete. Mit Frasiers Vater Martin wird eine wichtige Figur fehlen: Schauspieler John Mahoney starb 2018 im Alter von 77 Jahren. Zudem gibt es einen Szenenwechsel, da der Psychologe seine Heimatstadt Seattle verlassen wird.

Ein neuer, alter Frasier Crane

"Es wird nicht in Seattle stattfinden. Es wird nicht derselbe Frasier sein", sagt Kelsey Grammer. "Der Mann befindet sich in seiner nächsten Lebensphase. Hoffentlich ist das etwas, das die Menschen sich ansehen wollen. Ich glaube aber sicher, dass das lustig wird!" In den USA ist die erste neue Folge schon am 4. März zu sehen. Wann und wie man die Serie in Deutschland empfangen kann, ist noch nicht bekannt.

Quelle:   "The Daily Mail"

wt

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