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Netflix-Serie Serien-Hit aus Korea: Diese Details haben Sie bei "Squid Game" bestimmt übersehen

Neue Netflix-Drama Serie "Squid Game" ist nichts für schwache Nerven
Sehen Sie im Video: Neue koreanische Netflix-Serie "Squid Game" ist nichts für schwache Nerven. 
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"Squid Game" begeistert das Netflix-Publikum. In der Serie aus Südkorea stecken jede Menge Spannung und Dramatik – und auch einige Kleinigkeiten, die beim ersten Ansehen kaum auffallen.

In der Netflix-Serie "Squid Game" treten 456 hochverschuldete Männer und Frauen in Kinderspielen gegeneinander. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt ein Preisgeld in Höhe von 45,6 Milliarden Won, also umgerechnet etwa 33 Millionen Euro. Damit wären alle finanziellen Sorgen vorbei. Der Haken allerdings: Wer bei einem Spiel verliert, wird auf der Stelle hingerichtet. Die Teilnehmer:innen spielen also nicht nur um das Geld, sondern auch um ihr Leben. (Eine ausführliche Kritik zu "Squid Game" lest ihr hier.)

Das Drama hat mittlerweile einen regelrechten Hype ausgelöst: Die Netflix-Produktion aus Südkorea könnte nach Angaben des Streamingdienstes die erfolgreichste Netflix-Serie überhaupt werden. Bisher liegt in dieser Wertung "Bridgerton" mit 82 Millionen Aufrufen in den ersten 28 Tagen vorne.

Die Serie zieht viele Zuschauer:innen in den Bann – und ist teilweise um einiges komplexer als es auf den ersten Blick auffällt. Drehbuchautor und Regisseur Hwang Dong-hyuk hat einige Kleinigkeiten in den Bildern und der Handlung versteckt, die der Story noch mehr Tiefe geben. Die folgenden Details sind euch in "Squid Game" wahrscheinlich nicht aufgefallen.

Achtung: Es folgen massive Spoiler zu "Squid Game". Wenn ihr die Serie noch sehen wollt, lest ihr hier am besten nicht weiter!

 

1. Die Spiele an der Wand

Es ist die große Frage, die sich alle Teilnehmer:innen in der Serie stellen: Welche Spiel wird das nächste sein? Klar ist, dass es sich immer um Kinderspiele handelt, die dennoch schwer zu erraten sind. Wer sich darauf vorbereiten könnte, würde seine eigenen Chancen auf das Überleben und den Sieg deutlich steigern. Tatsächlich hätte es eine Chance gegeben, die folgenden Aufgaben schon vorherzusehen. Die Spiele sind nämlich in Piktogrammen auf die Wände des Schlafsaals gezeichnet. Das ist in den ersten Folgen kaum zu erkennen, da sie von den Etagenbetten verdeckt sind. Später, als durch die Kämpfe Unordnung in den Saal kommt, sind die Zeichnungen gut zu erkennen – am besten wohl in einer Einstellung am Anfang von Folge acht. Dennoch dürften sie wohl den meisten Zuschauern nicht sofort aufgefallen sein.

2. Die Bedeutung von Teilnehmer 001

Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin trägt eine Nummer auf ihrer Kleidung. Der älteste Spieler trägt die Nummer 001. Erst ganz am Ende stellt sich heraus, was es mit diesem Teilnehmer auf sich hat. Oh Il-nam, so sein wirklicher Name, ist in Wirklichkeit ein schwerreicher und schwerkranker Mann, der das tödliche Spiel erfunden hat – daher also seine Nummer. Weil ihn nichts mehr wirklich begeistert, hat er sich dazu entschlossen, selbst mitzuspielen, um noch einmal einen Kick zu spüren.

3. Die Anzahl der Teilnehmer

456 Teilnehmer:innen hoffen auf den großen Gewinn, mit dem sie all ihre Schulden tilgen können. Diese Anzahl ist keineswegs zufällig gewählt. In der Nummerologie wird die Zahl 456 als ein Zeichen von kommendem Erfolg und Reichtum interpretiert. Es deutet darauf hin, dass man bald für seine harte Arbeit belohnt wird. Wer das weiß, bräuchte die Serie gar nicht bis zum Ende zu schauen: Natürlich gewinnt der Kandidat mit der Nummer 456, Seong Gi-hun, den Jackpot.

4. Die Farben Rot und Blau

Am Anfang der Serie wird der verzweifelte Gi-hun von einem Unbekannten angesprochen: Er spielt mit ihm in einem U-Bahnhof ein Spiel, bei dem Gi-hun zwischen Rot und Blau wählen soll. Gewinnt Gi-hun, bekommt er Geld, verliert er, darf sein Gegenüber ihm ins Gesicht schlagen. Der Unbekannte bietet ihm später an, an dem Spiel auf Leben und Tod teilzunehmen. Auffällig ist hier die Wahl der Farben: Gut möglich, dass es sich dabei um eine Referenz an den ersten "Matrix"-Film handelt. Dort bietet Morpheus Neo ebenfalls eine rote und eine blaue Pille an: Wählt Neo Blau, wacht er auf, entscheidet er sich für Rot, sieht er die Welt, wie sie wirklich ist.

5. Die Wahl der Farben

Gi-hun entscheidet sich schließlich für Blau – und endet schließlich als Teilnehmer des tödlichen Spiels an einem geheimen Ort. Bewacht werden er und die anderen Spieler:innen dort von bewaffneten Aufsehern in roten Anzügen. Möglicherweise handelt es sich dabei um Spieler, die am Anfang die Farbe Rot gewählt haben – und Gi-hun hätte durch diesen Zufall auf der anderen Seite landen können.

6. Der Tod der Verlierer:innen

Die Regeln sind ganz einfach: Wer verliert, stirbt. Doch wen es erwischt, das macht einen Großteil der Spannung in "Squid Game" aus. Im Rückblick aber zeigt sich, dass die Art des Todes der Spieler:innen bereits früh in der Serie angedeutet wird – nämlich in der zweiten Folge. Dort werden verschiedene Episoden aus ihrem Leben gezeigt, nachdem sie das Spiel zum ersten Mal verlassen haben. Ali begeht einen Diebstahl und stirbt später durch einen Diebstahl beim Murmelnspiel. Gangster Deok-soo springt von einer Brücke und kommt danach beim Fall in die Tiefe ums Leben. Sae-byeok bedroht einen Mann mit einem Messer und wird im Spiel erstochen. Und Sang-woo, der letzte Gegner des späteren Siegers Gi-hun, möchte eigentlich Suizid begehen. Im Spiel tötet er sich schlussendlich selbst.


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