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Neuer Trend? In England zeigt man plötzlich "Underboobs" – schuld ist eine beliebte Realityshow

Eine junge Frau in einem knappen Bikini
In Großbritannien gilt jetzt die Unterseite der Brüste als sexy (Symbolbild)
© Dphotographer / Getty Images
In der britischen Ausgabe der Sendung "Love Island" stolzierten die Kandidatinnen in diesem Jahr mit ungewöhnlichen Oberteilen den Strand entlang: Sie entblößten die Unterseite der Brüste. Trägt man das jetzt so?

Den flapsigen englischen Ausdruck "Underboob" – Brustunterseite – kennen die meisten Menschen – besonders jene mit Brüsten – wohl bisher nur im Kontext mit Schweiß. Der vielgehasste "Underboob sweat" ist ein Problem derjenigen, die mit einer großen Oberweite durchs Leben gehen und trotzdem Sport machen oder in der Sommerhitze unterwegs sein wollen. Eine überraschende Lösung für dieses Problem offerieren nun ausgerechnet die Kostümverantwortlichen der britischen Ausgabe von "Love Island".

In der Flirtshow, die auch schon in Deutschland lief, verbringt eine Gruppe junger, gutaussehender Singles Zeit in einer Villa auf Mallorca, wird dabei permanent von Kameras beobachtet und muss versuchen, sich einen passenden Partner zu angeln und zugleich beim Publikum Sympathiepunkte zu sammeln – das kann die Kandidaten nämlich sonst nach und nach rauswählen. Es ist davon auszugehen, dass die Teilnehmer jedoch vorrangig Interesse an Berühmtheit und Medienpräsenz, weniger am Finden der großen Liebe haben. In England ist die Realityshow extrem beliebt. Am 28. Juni lief dort die erste Folge der inzwischen siebten Staffel.

"Love Island": Zuschauer überrascht von Outfits

Und die Auftaktfolge hielt eine modische Überraschung für die Zuschauer bereit. Statt der üblichen Bikinis oder Sommertops trugen die weiblichen Teilnehmerinnen in der Show häufig neuartige, sehr knappe Oberteile, die die Brüste so nach oben pressten, dass deren üblicherweise unter Kleidung verborgene Unterseite zu sehen war.

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Gleich mehrere Damen waren in derartigen Tops zu sehen. Das sorgte bei den Zuschauern für Verwirrung. "Was ist da los mit all den Underboobs?", fragte ein Mann auf Twitter. "Ist das jetzt Trend oder werde ich einfach alt?", wollte eine Frau wissen. "Wenn ich so einen Underboob-Bikini anprobieren würde, sähe das aus, als ob ein Kilo Kartoffeln auf dem Boden einer Aldi-Tüte herumkullert", befürchtet eine andere Zuschauerin. Ein Twitternutzer weiß nun: "Ich habe gelernt, dass Underboobs der letzte Schrei in Sachen Bademode sind."

Ein Trend, den man jetzt öfter an Stränden sehen wird?

Ob dieser freizügige Bikinitrend sich jedoch auch bei normalen Menschen mit normalen Figuren durchsetzen wird, ist noch vollkommen offen. Gewöhnungsbedürftig ist der Anblick derzeit nämlich schon noch.

Quelle:  "Manchester Evening News"

wt

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