HOME

Über drei Millionen Zuschauer: Drei Gründe, warum "Ninja Warrior Germany" so begeistert

Mit einer Traumquote von über drei Millionen Zuschauern endete die erste Staffel "Ninja Warrior Germany". Das sind die Gründe für den überraschenden Erfolg der RTL-Show.

Ninja Warrior

Der 22-jährige Oliver Edelmann hielt bei "Ninja Warrior Germany" am längsten durch.

Klatschnass zieht sich Oliver Edelmann am Rand des Wasserbeckens hoch, das Publikum feiert ihn mit Sprechchören und Applaus: "Ich danke euch allen, ihr seid einfach der Hammer", ruft er sichtlich bewegt. Der 22-Jährige ist der beste von 240 Teilnehmern der RTL-Sendung "Ninja Warrior Germany". Mit viel Kraft, Ausdauer und Geschick schaffte er es im Finale der Hindernis-Parcours-Show als einziger der 28 Finalisten bis zur zweiten Runde. Erst dort verließen ihn die Kräfte - und er fiel ins Wasser.

Ein Verlierer ist er trotzdem nicht, wie die Moderatoren Laura Wontorra, Jan Köppen und Frank Buschmann am Samstagabend nicht müde wurden, zu betonen. Und noch andere haben mit "Ninja Warrior Germany" gewonnen: die Zuschauer und RTL. Denn die aus Japan stammende Sport-Show wurde zum überraschenden TV-Hit des Sommers, zum Finale schalteten über drei Millionen Menschen ein.

"Ninja Warrior Germany" geht in Fortsetzung

Prompt kündigte RTL eine Fortsetzung für das kommende Jahr an. Wer die Herausforderung annehmen will, kann sich jetzt schon bewerben. 

Aber was lockte die Zuschauer eigentlich vor den Bildschirm? Drei Gründe, die den Erfolg der Sendung erklären.

1. Der Anspruch ist extrem hoch

Dies ist keine Larifari-Unterhaltungsshow, hier geht's um echtes Können. Die Kandidaten müssen extrem fit sein, um überhaupt nur einen der vier Parcours zu meistern. Das gelang dieses Jahr nur einem - selbst Profisportler scheiterten. Das Preisgeld von 100.000 Euro blieb deshalb im Safe. Noch gibt es keinen, der den Titel Ninja Warrior Germany erreicht hat. Das ist aber auch egal, die Leistung begeistert trotzdem.

Findet auch Moderator Buschmann:


2. Die Show ist familienfreundlich

Auf Bäume klettern, auf der Mauer rennen, in Pfützen springen: Kinder suchen sich im Alltag instinktiv ihren eigenen Hindernis-Parcours. Klar, dass die es toll finden, wenn sich Erwachsene plötzlich über Wasserbecken hangeln. Und Eltern können sich die Action unbedenklich mit den Kleinen ansehen - die perfekte Abendunterhaltung in den Sommerferien.


3. Es lässt sich so schön mitfiebern

Zu sehen, wie die Sportler sich scheinbar mühelos von Hindernis zu Hindernis arbeiten, hat fast schon etwas Meditatives. Gleichzeitig lässt es sich daheim vom Sofa aus gut mitfiebern und beurteilen: Reicht die Kraft aus? Hat er gerade wirklich schon beim ersten Hindernis versagt?