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Sport-Show "Der Typ ist Irrsinn": Gleich zwei Rekorde beim "Ninja Warrior Germany"-Finale

Ninja Warrior Germany
Alexander Wurm mit Moderatorin Laura Wontorra: Wurm ist zum dritten Mal in Folge "Last Man Standing" bei "Ninja Warrior Germany"
© TVNOW / Markus Hertrich
Titelverteidiger Alexander Wurm hielt beim Finale von "Ninja Warrior Germany" die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem. Dann patzte er denkbar knapp – doch Rekorde gab's trotzdem.

Es war die allerletzte Hürde, dann hätte es Alexander Wurm erneut bis ganz zum Schluss, bis zum sogenannten "Mount Midoriyama" geschafft gehabt. Beim "Ninja Warrior Germany"-Finale am Freitagabend begeisterte der Profi-Kletterer aus Köln die Zuschauer mit seiner Ausdauer und Kraft – doch es reichte hauchdünn nicht. Beim letzten "Stangen-Flug" rutschte Wurm ab, der Mount – ein 20 Meter langes Seil, das es innerhalb eines Zeitlimits hochzuklettern gilt, blieb in dieser Staffel unberührt. Trotzdem hatte der 24-Jährige Grund zu feiern. 

Dank seiner Leistung darf er sich "Last Man Standing" nennen – und das zum dritten Mal in Folge, ein Rekord. 25.000 Euro Siegprämie waren ihm außerdem als Gewinner der Sport-Show sicher. Er schaffte in der besten Zeit die meisten Hindernisse. "Der Typ ist Irrsinn", befand Moderator Jan Köppen. Und sein Kollege Frank Buschmann rief: "Alles andere als ein Wurm!" Im vergangenen Jahr war Alexander Wurm noch knapper dran: Damals schaffte er es bis zum Mount, hangelte sich sogar die 20 Meter nach oben – doch wenige Sekunden zu spät. Die Zeit war abgelaufen. Auch nach der fünften Staffel ist "Ninja Warrior Germnay" deshalb noch immer ohne Titelgewinner. 

Quoten-Rekord für "Ninja Warrior Germany"

Nur 16 der insgesamt 56 Final-Teilnehmer hatten den Sprung in die zweite Runde geschafft. Im großen Finale galt es erstmals zwei Parcours zu bewältigen. Am ersten scheiterten nur drei Kandidaten, dafür war beim letzten schon das erste Hindernis für viele schlicht nicht zu schaffen. Die "Schwebenden Türen" warfen gleich sieben der Kandidaten raus, zu krass war die Herausforderung, sich fast ausschließlich mit der Kraft der Hände an den hängenden Türen entlang zu hangeln.

Beim Publikum kam das Athleten-Spektakel sehr gut an: Die Finalfolge erreichte in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erstmals einen Marktanteil von über 24 Prozent – Rekord für "Ninja Warrior Germany". Insgesamt sahen über 3,5 Millionen Zuschauer das Finale der RTL-Show.

sst

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