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"Promi Big Brother": Vom gefeierten Helden zum Verlierer - fünf Gründe, warum Zlatko gescheitert ist

Überraschung bei "Promi Big Brother": Zlatko musste das Camp verlassen, verlor das Zuschauer-Voting gegen den verhassten Jürgen Trovato. Dabei galt "Zladdi" bei seinem Einzug als Favorit. Was ist passiert?

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Er ist und war für viele Zuschauer der Inbegriff von "Big Brother": Im Jahr 2000 war Zlatko Trpkovski in der ersten Staffel der Reality-Show dabei und eroberte zusammen mit Jürgen Milski die Herzen der Zuschauer. 19 Jahre später wollte der gelernte KFZ-Mechatroniker seinen Erfolg von damals wiederholen. Zlatko kehrte mit "Promi Big Brother" zu seinen Wurzeln zurück. Bei seinem Einzug wurde er von vielen Fans gefeiert, sah schon wie der Sieger aus. Doch dann machte der 43-Jährige alles falsch. Am Samstagabend musste Zlatko das Camp verlassen, verlor die Zuschauerabstimmung gegen den verhassten, unsympathischen und homophoben Jürgen Trovato. Wie konnte das passieren? Fünf Gründe für Zlatkos Absturz in der Zuschauergunst:

1. Zlatko, der Grumpy Old Man

Er motzte, wann immer er konnte: Aus dem gelassenen und netten Zlatko von einst ist ein verbitterter, alter Mann geworden. Egal ob gegen Joey Heindle oder gegen Janine Pink: Der einst gefeierte Sympathieträger mutierte in 18 Jahren "Big Brother"-Pause zum selbstgerechten Egoisten. "Ich find' mich geil", sagte er am Samstagabend nach seiner Rauswahl. Dass er in der Zuschauergunst hinter Jürgen Trovato zurückfiel, sollte ihm zu denken geben. Doch Selbstreflexion gehört nicht zu "Zladdis" Stärken. Seine Fans von damals haben sich von ihm abgewendet.

2. Sein ungerechter Streit mit Joey Heindle

"Ich habe keinen Streit mit Joey Heindle", sagte Zlatko nach seinem Auszug im Interview mit Jochen Bendel. Im Zeltlager hörte sich das allerdings ganz anders an. Zlatkos Mobbing gegen Heindle war völlig überzogen - und das aus einem absurden und nicht nachvollziehbaren Grund. "Ich habe ihn getröstet, weil er jeden Tag geweint hat. Als ich auf dem Zeltlager war, hat er sich nicht nach mir erkundigt." Das ist Zlatkos Begründung für seinen Hass auf Joey. Er fühlt sich von einem 26-Jährigen ungerecht behandelt. Statt erwachsen damit umzugehen und über den Dingen zu stehen, wollte Zlatko Heindle eine Lektion erteilen - und versuchte, die anderen Bewohner gegen den "DSDS"-Sänger aufzustacheln. Armselig.

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3. "Fickfehler" und "Stricher" - Zlatkos Beleidigungen sind unter der Gürtellinie

Zlatkos Hang zu Streitereien ist die eine Sache. Doch seine Wortwahl bei Auseinandersetzungen ist ein absolutes No-Go. Er beileidigte Heindle als "Fickfehler" und "Stricher". Es wäre die Pflicht von "Promi Big Brother" gewesen, hier einzugreifen. Das erledigten am Ende die Zuschauer. Wer solche Worte und Beleidigungen gegen einen Kollegen erhebt, hat im Fernsehen nichts zu suchen.

4. Zlatko, der Spielverderber

"Ich bin nicht hier, um neue Freunde zu finden", hatte Zlatko bei seinem Einzug gesagt. Doch wer glaubte, er steuere damit zielsicher die "Promi Big Brother"-Siegprämie an und habe einen ausgebufften Plan, der irrte. 19 Jahre nach seiner ersten Teilnahme scheint Trpkovski das Spiel noch immer nicht verstanden zu haben. Es geht nicht nur darum, sich so authentisch wie möglich zu präsentieren. Ein Sieger muss ein gutes Herz haben und sich bei diesem sozialen Experiment beweisen. Doch statt auf die Bedürfnisse und Sorgen der Mitbewohner Rücksicht zu nehmen, kannte Zlatko nur eine Person: sich selbst. Am Ende verlor er sogar seine Verbündete Ginger. Die Wahrheit ist: Mit Zlatko möchte niemand eine WG teilen.

5. Kein Bock auf "Promi Big Brother"

"Bei der Summe konnte ich nicht nein sagen." Zlatko machte von Anfang an keinen Hehl daraus, dass er vom Fernsehen eigentlich genug hatte und nie wieder vor der Kamera stehen wollte. Im Folgenden legte er eine Null-Bock-Mentalität an den Tag, die sich bis zu seiner Rauswahl durchzug. "Ist mir egal" - das scheint sein Lieblingssatz zu sein. Damit gewinnt man die Herzen der Zuschauer allerdings nicht. Hoffentlich müssen wir Zlatko im TV so schnell nicht wiedersehen. 

mai